Deutschland: Duale Karriere fĂĽr Spitzensportler
Der Deutsche Bundestag hat am 10. Juni 2026 einen Gesetzentwurf erhalten, der die berufliche und persönliche Entwicklung von deutschen Spitzensportlern fördern soll.
Ziele des Antrags
Die Abgeordneten der AfD fordern in dem Gesetzentwurf mit dem Titel „Spitzensportförderung – Duale Karriere für Spitzensportler stärken“, dass die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern Vorabquoten für Leistungssport im Rahmen der Vergabe von Studienplätzen festlegt.
Kooperationsmodelle mit Hochschulen
Weiterhin soll der Wechsel des Studienganges und/oder des Studienorts für Athleten erleichtert werden, und flächendeckend Partnerschaften zwischen Hochschulen und dem Spitzensport etabliert werden.
Gesamtkonzept zusammen mit dem DOSB
Der Gesetzentwurf sieht vor, zusammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ein Gesamtkonzept zu entwickeln, das klare Regeln und standardisierte Abläufe für die Zusammenarbeit aller Teilbereiche definiert.
UnterstĂĽtzung durch Unternehmen
Ein weiterer Baustein des Antrags ist die Schaffung von Anreizen für Unternehmen, Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Leistungssportler anzubieten, sowie die Unterstützung bei der Entwicklung spezieller Recruiting‑Maßnahmen.
Die Initiatoren betonen, dass die Maßnahmen dazu beitragen sollen, die Vereinbarkeit von sportlicher Höchstleistung und beruflicher Qualifikation zu verbessern und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Spitzensports zu sichern.
Der Gesetzentwurf wurde als hib 468/2026 im Rahmen der sportpolitischen Kurzmitteilungen des Bundestages veröffentlicht und wird voraussichtlich im zuständigen Ausschuss diskutiert.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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