Bundestag prüft Details zum Covid‑19‑Impfstoff Comirnaty
Eine Kleine Anfrage der Fraktion der Alternative für Deutschland (AfD) hat am 06.01.2026 die Bundesregierung um Auskunft zur chemischen Zusammensetzung des Covid‑19‑Impfstoffs Comirnaty gebeten. Die Anfrage (Nr. 21/3426) bezieht sich insbesondere auf das ionisierbare Lipid ALC‑0315, das als neuartiger Hilfsstoff im Impfstoff eingesetzt wird.
Hintergrund der Anfrage
Die Abgeordneten führen an, dass seit dem Contergan‑Skandal die Bedeutung der Stereochemie für die Sicherheit von Arzneimitteln unumstritten sei. Sie verweisen darauf, dass chirale Verbindungen in biologischen Systemen unterschiedliche pharmakologische, pharmakokinetische und toxikologische Eigenschaften besitzen können.
Bedeutung der Stereochemie
Nach Angaben von Fachkreisen kann eine isomerspezifische Bewertung von Bestandteilen wie ALC‑0315 potenzielle Risiken minimieren. Die Anfrage fordert daher eine detaillierte Darstellung, welche Stereoisomere im Impfstoff enthalten sind und welche Prüfungen hierzu bereits durchgeführt wurden.
Geforderte Informationen
Die Bundesregierung wird gebeten, Auskunft über die genaue chemische Struktur, die Herstellungsprozesse und die vorhandenen Sicherheitsdaten zu geben. Zudem soll erläutert werden, welche regulatorischen Prüfungen im Hinblick auf die Stereochemie erfolgt sind.
Reaktion der Bundesregierung
Ein Sprecher des Bundesministeriums für Gesundheit hat erklärt, dass die Behörde die Anfrage prüfe und in Kürze eine Stellungnahme vorlegen werde. Die Bundesregierung betont, dass alle zugelassenen Impfstoffe den geltenden Sicherheitsstandards entsprechen.
Mögliche Auswirkungen
Die Klärung der chemischen Details könnte das Vertrauen der Bevölkerung in die Impfstoffsicherheit stärken und mögliche zukünftige Anpassungen der Zulassungsbedingungen beeinflussen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass bisher keine konkreten Sicherheitsbedenken gegenüber Comirnaty öffentlich gemacht wurden.
Weiteres Vorgehen
Die Fraktion plant, die erhaltenen Informationen im Plenum zu diskutieren und gegebenenfalls weitere parlamentarische Initiativen zu starten. Der Ausgang der Anfrage wird in den kommenden Sitzungswochen erwartet.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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