Germany: Bundestag prüft Beschäftigtenentwicklung in Engpassberufen
Der Deutsche Bundestag hat am 16. Juli 2026 eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7127) zum Stand ausländischer Beschäftigter in sogenannten Engpassberufen gestellt. Die Anfrage richtet sich an die Bundesregierung und fordert detaillierte Angaben zu den absoluten Zahlen sowie zum prozentualen Anteil dieser Beschäftigten seit dem Jahr 2015.
Hintergrund der Anfrage
Engpassberufe werden von der Bundesagentur für Arbeit als Tätigkeiten definiert, in denen ein akuter Fachkräftemangel besteht. Zu den typischen Bereichen zählen unter anderem das Gesundheitswesen, das Handwerk sowie bestimmte technische und IT‑Berufe.
Ziel der Datenerhebung
Die Fraktion Die Linke möchte anhand der erfragten Daten die Entwicklung des Anteils ausländischer Arbeitskräfte in den kritischen Berufsfeldern nachvollziehen. Damit soll geprüft werden, inwieweit Zuwanderung zur Deckung des Fachkräftebedarfs beiträgt.
Erwartete Auskunftsfrist
Nach den regulären Vorgaben des Parlaments hat die Bundesregierung für die Beantwortung einer Kleinen Anfrage in der Regel vier Wochen Zeit. Die Fraktion hat jedoch um eine zügige Rückmeldung gebeten, um aktuelle Diskussionen im Parlament zu unterstützen.
Relevanz fĂĽr die Arbeitsmarktpolitik
Die ermittelten Zahlen könnten Einfluss auf künftige Gesetzesinitiativen zur Fachkräftezuwanderung und zur Qualifizierung von Arbeitnehmern haben. Experten weisen darauf hin, dass präzise Datenbasis entscheidend für wirksame Maßnahmen sei.
Weiterer Verlauf
Nach Eingang der Regierungsantwort plant die Fraktion, die Ergebnisse im parlamentarischen Fachausschuss zu diskutieren. Eventuell sollen darauf aufbauend weitere Anträge zur Verbesserung der Arbeitsmarktintegration ausländischer Beschäftigter gestellt werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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