Bundestag prüft Entwicklung von legalen und illegalen Schusswaffen seit 2010
Am 9. Januar 2026 hat die AfD‑Fraktion im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage gestellt, um Aufschluss über die Entwicklung der Anzahl legaler Schusswaffenbesitzer, die Menge legaler Schusswaffen, die geschätzte Zahl illegaler Schusswaffen sowie die Entwicklung von Straftaten mit Schusswaffengebrauch seit dem Jahr 2010 zu erhalten.
Hintergrund der Anfrage
Die Fragestellung ergibt sich aus anhaltender Diskussion über die Sicherheit im öffentlichen Raum und den Umgang mit Waffenbesitz. Die Fraktion begründet die Anfrage mit dem Wunsch, aktuelle Daten zu erhalten, um mögliche Trends zu identifizieren.
Geforderte Daten zu legalen Schusswaffen
Die Anfrage verlangt detaillierte Statistiken über die Zahl der Personen, die legal Schusswaffen besitzen, sowie über die Gesamtmenge der registrierten Waffen. Dabei wird nach jährlichen Entwicklungen seit 2010 gefragt, um Veränderungen über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrzehnt nachvollziehen zu können.
Erfassung illegaler Schusswaffen
Zusätzlich soll die geschätzte Anzahl nicht registrierter oder illegaler Schusswaffen ermittelt werden. Die Fraktion bittet um Angaben, wie sich diese Schätzung seit 2010 entwickelt hat, um mögliche Lücken im bestehenden Kontrollsystem zu beleuchten.
Entwicklung von Schusswaffen‑Straftaten
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zahl der Straftaten, bei denen Schusswaffen zum Einsatz kamen. Die Anfrage verlangt Jahreszahlen seit 2010, um Aufschlüsse über mögliche Zunahmen oder Rückgänge zu erhalten.
Weiteres Vorgehen
Nach Eingang der Antwort wird die Fraktion die Daten prüfen und gegebenenfalls weitere parlamentarische Initiativen anstoßen. Die Ergebnisse könnten Einfluss auf zukünftige Gesetzgebungsprozesse im Bereich Waffenrecht haben.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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