Der Deutsche Bundestag hat am 7. Juli 2026 eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion erhalten, in der die Bundesregierung um Auskunft über die aktuelle Versorgungssicherheit mit Flugturbinenkraftstoff Jet A‑1 für den zivilen Luftverkehr sowie über die Bestände im Rahmen der strategischen Erdölbevorratung gebeten wird.
Bestandsaufnahme von Jet A‑1
Die Anfrage (Aktenzeichen 21/6859) verlangt eine Bewertung der gegenwärtigen Lage, einschließlich einer Aufstellung der im Land vorhandenen Mengen an Jet A‑1, die derzeit in den strategischen Lagern bereitgehalten werden.
Synthetische Flugkraftstoffe bis 2030
Weiterhin wird nach den vorhandenen Produktionskapazitäten für synthetische Flugkraftstoffe gefragt, wobei insbesondere Projekte bis zum Jahr 2030 genannt werden sollen, die bereits in Planung oder Umsetzung sind.
Erwartete Regierungsantwort
Die Bundesregierung soll dem Parlament darlegen, welche MaĂźnahmen zur Sicherstellung der Kraftstoffversorgung bereits ergriffen wurden und welche zukĂĽnftigen Strategien zur Erweiterung der synthetischen Kraftstoffproduktion vorgesehen sind.
Politischer Kontext
Die Anfrage erfolgt vor dem Hintergrund steigender Diskussionen über alternative Treibstoffe im Luftverkehr und der Notwendigkeit, die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu reduzieren.
Mögliche Folgen für die Versorgungssicherheit
Ein detaillierter Bericht könnte Aufschluss darüber geben, ob bestehende Lagerbestände ausreichen, um kurzfristige Engpässe zu vermeiden, und welche Investitionen erforderlich sind, um die Produktion von synthetischen Kraftstoffen bis 2030 zu skalieren.
Nächste Schritte im Parlament
Die Kleine Anfrage wurde im Rahmen der regulären parlamentarischen Kontrollrechte eingereicht und wird voraussichtlich im kommenden Monat im Plenum diskutiert.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
Ende der Uebertragung