Der Deutsche Bundestag hat in einer kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die aktuellen Gasspeicherstände thematisiert. Die Anfrage bezieht sich auf Zahlen der Bundesnetzagentur, die ein Speicher‑Niveau unterhalb des bislang niedrigsten Füllstandsverlaufs seit 2018 ausweisen.
Ergebnisse der Bundesnetzagentur
Nach Angaben der Bundesnetzagentur liegt das momentane Speicherniveau deutlich unter dem Wert, der im Jahr 2025 als Stichtag vorgesehen war. Die Fraktion erkundigt sich nach der genauen Höhe der Füllstandsdifferenz zum genannten Stichtag.
Einzelne Speicheranlagen
Weiterhin wird gefragt, ob einzelne Speicheranlagen die festgelegten Füllstandsvorgaben nicht erreichen. Sollte dies der Fall sein, verlangt die Fraktion Auskunft über bereits ergriffene oder geplante Maßnahmen zur Korrektur.
Auswirkungen auf den Markt
Die niedrigen Füllstände sowie die durch den Iran‑Krieg bedingten Preissteigerungen werden auf ihre Folgen für den sogenannten Sommer‑Winter‑Spread untersucht. Die Anfrage zielt darauf ab, mögliche Preis‑ und Versorgungsrisiken zu identifizieren.
Vergleich mit europäischen Nachbarländern
Ein weiterer Aspekt der Anfrage betrifft die Höhe der Gasspeicher‑Füllstände in den europäischen Nachbarländern. Die Fraktion möchte wissen, inwieweit die Situation in Deutschland von den Entwicklungen in den Nachbarstaaten abweicht.
Gespräche mit Marktteilnehmern
Abschließend wird erfragt, ob bereits Gespräche mit Importeuren, Speicherbetreibern und weiteren Marktteilnehmern geführt wurden, um die Einspeichermengen kurzfristig zu erhöhen. Die Fraktion bittet um Angaben zu geplanten oder bereits umgesetzten Maßnahmen.
Erwartete Rückmeldung
Die Fraktion erwartet eine schriftliche Rückmeldung der zuständigen Ministerien und Behörden. Die bereitgestellten Informationen sollen dazu beitragen, die aktuelle Energiesituation transparent zu bewerten und mögliche Handlungsoptionen zu prüfen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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