Deutschland: Bundestag prüft Umsetzung der Energiewendemaßnahmen
Am 20. Juli 2026 hat der Deutsche Bundestag eine Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erhalten, in der die Abgeordneten den Stand der im Monitoring‑Bericht 2025 des Bundeswirtschaftsministeriums vorgeschlagenen energiewirtschaftlichen Maßnahmen erfragen.
Inhalt der Anfrage
Die Fraktion verlangt Auskunft darüber, welche der im Bericht aufgelisteten Maßnahmen bereits umgesetzt wurden und welche weiteren Schritte die Bundesregierung plant, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen.
Offshore‑Netzausbau
Ein Schwerpunkt liegt auf der Prüfung des langfristigen Ausbaus von Offshore‑Stromnetzen, der Steigerung der Effizienz von Offshore‑Anbindungen sowie dem Verhältnis von erneuerbaren Energien zur Netzkapazität.
Freileitungen und Netzkapazität
Die Abgeordneten erkundigen sich zudem nach dem Nutzungspotenzial von Freileitungen zur Entlastung des Stromnetzes.
Versorgungssicherheit und Wasserstoff
Bezüglich der Versorgungssicherheit wird nach der Einführung eines Kapazitätsmechanismus und dem Hochlauf von Wasserstoffspeichern gefragt.
Erneuerbare‑Energien‑Ziel
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte im September 2025 erklärt, dass bis 2030 80 % des deutschen Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen sollen, wobei der Netzausbau synchron zum Ausbau der erneuerbaren Energien erfolgen soll.
Kostenteilung bei Netzengpässen
Laut Ministerium sollen Investoren in kritischen Netzsituationen einen höheren Anteil an den Ausbaukosten tragen, während an günstigen Standorten beschleunigte Anschlüsse mit reduzierten Kosten möglich sind.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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