Der Deutsche Bundestag untersucht die Sicherheit der Versorgung mit Blutplasma und Plasmaderivaten, nachdem die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen am 20. Juli 2026 eine Kleine Anfrage (Dokument 21/7151) eingereicht hat.
Hintergrund der Anfrage
Die Anfrage richtet sich an die Bundesregierung und verlangt Auskünfte über aktuelle Erkenntnisse zur Entwicklung der Spendenbereitschaft für Blut und Plasma sowie über bereits ergriffene Maßnahmen.
Bedeutung von Blutplasma
Blutplasma dient als unverzichtbarer Ausgangsstoff für die Herstellung zahlreicher lebenswichtiger Arzneimittel. Aus ihm gewonnene Plasmaderivate kommen bei der Behandlung von Menschen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten, Gerinnungsstörungen, neurologischen Erkrankungen und verschiedenen entzündlichen Erkrankungen zum Einsatz.
Abhängigkeit von Spendern
Da Blutplasma nicht synthetisch hergestellt werden kann, sind Patienten auf ein ausreichendes Spendenaufkommen sowie auf stabile Produktions‑ und Lieferketten angewiesen.
Maßnahmen seit 2025
Die Abgeordneten möchten wissen, welche konkreten Schritte seit 2025 unternommen wurden, um die Spendenbereitschaft zu stärken, und welche Ergebnisse dabei erzielt wurden.
Ausblick
Nach Angaben des Bundestags wird erwartet, dass die Bundesregierung detaillierte Informationen bereitstellt, um mögliche Handlungsoptionen für die zukünftige Sicherstellung der Plasmaproduktion zu prüfen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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