Eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion im Deutschen Bundestag vom 12. Januar 2026 richtet sich an die Bundesregierung und thematisiert Qualifizierung, Weiterbildung sowie Fachkräftesicherung in Deutschland.
Inhalt der Anfrage
Die Fraktion verlangt Auskunft darüber, wie die Bundesregierung sicherstellt, dass bestehende Förderinstrumente im Bereich Qualifizierung und Weiterbildung gezielt jene Personengruppen erreichen, die nachweislich eine geringe Weiterbildungsbeteiligung aufweisen. Zusätzlich wird nach den Verfahren zur Bewertung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen gefragt.
Relevanz für den Arbeitsmarkt
Qualifizierung und lebenslanges Lernen gelten als zentrale Bausteine für die Sicherung des Fachkräftebedarfs und die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft an technologische Veränderungen.
Bestehende Förderinstrumente
Zu den bekannten Instrumenten zählen unter anderem Weiterbildungszuschüsse, Qualifizierungsprogramme der Bundesagentur für Arbeit und branchenspezifische Förderinitiativen, die darauf abzielen, Weiterbildungsbarrieren zu reduzieren.
Methoden der Wirksamkeitsmessung
Typische Bewertungsansätze umfassen die Erhebung von Teilnahmedaten, die Analyse von Beschäftigungsquoten nach Abschluss von Maßnahmen sowie die Durchführung von Wirksamkeitsstudien, die von unabhängigen Instituten erstellt werden können.
Erwartete Antwort der Regierung
Im Rahmen der üblichen Fristen für Kleine Anfragen wird die Bundesregierung voraussichtlich eine schriftliche Stellungnahme zu den gestellten Fragen vorlegen.
Bedeutung parlamentarischer Kontrolle
Die Anfrage unterstreicht die Rolle des Parlaments bei der Überwachung der Effektivität von Förderprogrammen und trägt zur Transparenz gegenüber den betroffenen Gruppen bei.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
