Am 8. Juni 2026 traf sich der Bundestagspräsident in London zu politischen Gesprächen. Gemeinsam mit dem britischen Speaker des Unterhauses, Sir Lindsay Hoyle, und dem Lord Speaker des Oberhauses, Sir Michael Bruce Forsyth, stand die Vertiefung des deutsch‑britischen Freundschaftsvertrages im Fokus.
Gespräche mit dem britischen Parlament
Der Bundestagspräsident nutzte die Gelegenheit, um mit den Leitern beider britischen Parlamentskammern über die zukünftige Zusammenarbeit zu diskutieren. Ziel sei es, regelmäßige Treffen von Parlamentariern beider Länder zu etablieren und die Arbeit der Partnerausschüsse zu stärken.
Umsetzung des Freundschaftsvertrages
Im Mittelpunkt der Verhandlungen stand die Umsetzung des im März 2026 vom Bundestag ratifizierten Kensington‑Vertrags. Der Vertrag soll die Beziehungen in politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen intensivieren und ein starkes Signal für die Partnerschaft senden.
Weitere Begegnungen
Zusätzlich zum parlamentarischen Austausch traf der Bundestagspräsident den Erzbischof von Canterbury, Sarah Mullally, sowie den Vorsitzenden der Konservativen Partei und Oppositionsführer Kemi Badenoch und den Vize‑Premierminister und Lordkanzler David Lammy.
Teilnahme an einer Sitzung des Unterhauses
Der Besuch umfasste zudem die Teilnahme an einer regulären Sitzung des britischen Unterhauses, wodurch ein direkter Einblick in die britische Gesetzgebungsarbeit ermöglicht wurde.
Ausblick
Nach den Gesprächen plant der Bundestagspräsident, die parlamentarische Dimension der deutsch‑britischen Partnerschaft weiter zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen den Parlamenten in den kommenden Jahren zu vertiefen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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