Deutschland: Bundestagspräsidentin meldet zehn Parteispenden über 35.000 Euro im Februar 2026
Zusammenfassung
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat in einer Unterrichtung (21/5550) zehn Parteispenden bekannt gegeben, die im Februar 2026 gemeldet wurden und jeweils die Schwelle von 35.000 Euro überschreiten.
Betroffene Parteien
Sechs der genannten Zuwendungen gingen an die CDU, eine an die CSU, je eine an die Linke, die SPD und den Südschleswigschen Wählerverband (SSW).
Einzelspenden an die CDU
Die CDU erhielt am 2. Februar 40.000 Euro von der Deutschen Vermögensberatung Aktiengesellschaft (DVAG) aus Frankfurt am Main, am 9. Februar 100.000 Euro von Carl Rudolf Thies Knauf aus Ihringen und 50.000 Euro von Frank Gotthardt von der GT 3 Software und Beteiligung GmbH aus Koblenz.
Weitere Spenden
Bernd Erich Beetz aus New York City (USA) spendete am 11. Februar 50.000 Euro, Jan‑Christoph Peters aus Bad Camberg (Hessen) am 13. Februar ebenfalls 50.000 Euro, und die heristo Aktiengesellschaft aus Bad Rothenfelde (Niedersachsen) überließ am 24. Februar 60.000 Euro.
Internationale und regionale Zuwendungen
Der CSU wurde am 4. Februar 50.000 Euro von Wilhelm Beier aus Kitzbühel (Österreich) zugewiesen. Die Linke erhielt am 12. Februar 50.000 Euro von Nikolaos Fostiropoulos aus Karlsruhe. Die SPD bekam am 23. Februar 50.000 Euro von Hans‑Dieter Lochmann aus Berlin. Der SSW erhielt am 3. Februar eine Spende von 46.704,15 Euro vom Südschleswig‑Ausschuss des dänischen Kulturministeriums in Kopenhagen.
Rechtlicher Rahmen
Nach dem Parteiengesetz müssen Spenden, die im Einzelfall 35.000 Euro übersteigen, unverzüglich der Bundestagspräsidentin angezeigt und von ihr als Bundestagsdrucksache veröffentlicht werden.
Veröffentlichung
Die Unterrichtung wurde unter der Drucksache‑Nummer 21/5550 veröffentlicht und ist Teil der Kurzmeldung hib 347/2026 des Deutschen Bundestages.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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