Deutschland: Bundestagspräsidium besucht Gedenkstätte Hohenschönhausen
Am Mittwoch, dem 8. Juli 2026, findet ein Besuch des Präsidiums des Deutschen Bundestags in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen statt. Das Präsidium, angeführt von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, soll dort den Jahresbericht der SED-Opferbeauftragten Evelyn Zupke entgegennehmen.
Veranstaltungsablauf
Der Tag beginnt mit einer Präsidiumssitzung, gefolgt von einem Rundgang durch das ehemalige Stasi-Gefängnis. Der Rundgang wird von dem ehemaligen Häftling Mario Röllig begleitet. Anschließend übergibt Zupke den Jahresbericht an Präsidentin Klöckner, gefolgt von einem Bildtermin und kurzen Statements beider Gesprächspartner.
Hintergrund der Gedenkstätte
Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen erinnert an das frühere Stasi-Gefängnis, das während der DDR-Zeit zahlreiche politische Gefangene beherbergte. Der Besuch erfolgt kurz vor dem 65. Jahrestag des Mauerbaus, um die Erinnerung an die Teilung Deutschlands zu stärken.
Jahresbericht der SED-Opferbeauftragten
Evelyn Zupke stellt im anschließenden Pressegespräch den Jahresbericht vor. Schwerpunkte liegen auf den ersten Erfahrungen mit dem bundesweiten Härtefallfonds sowie auf Unterstützungsmaßnahmen für Opfer des DDR-Zwangsdopings.
Presseinformationen
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an dem medienöffentlichen Teil des Besuchs teilzunehmen. Eine Anmeldung ist bis Dienstag, den 7. Juli, 12.00 Uhr per E‑Mail an akkreditierung@bundestag.de erforderlich. Die Anmeldung muss Name, Vorname, Medium und Funktion enthalten.
Kontakt fĂĽr Medienvertreter
Für Rückfragen steht die Pressestelle des Deutschen Bundestags unter +49 (0)30 227 37171 oder per E‑Mail an pressereferat@bundestag.de zur Verfügung.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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