Die Bundesregierung hat beschlossen, den deutschen Beitrag zur von den Vereinten Nationen geführten Friedensmission im Südsudan (UNMISS) um ein weiteres Jahr zu verlängern. Der Antrag sieht vor, dass bis zu 50 Soldaten weiterhin eingesetzt werden.
Mandat der Mission
UNMISS hat das Ziel, Zivilpersonen zu schützen, die Menschenrechtslage zu beobachten, die Bereitstellung humanitärer Hilfe zu sichern und die Umsetzung des Friedensabkommens sowie des Friedensprozesses zu unterstützen. Der Auftrag bleibt bis Ende Oktober 2027 bestehen.
Aufgaben der deutschen Truppe
Die deutschen Soldaten übernehmen Führungs-, Verbindungs-, Beratungs-, Beobachtungs- und Unterstützungsaufgaben. Sie unterstützen zudem die technische Ausrüstung und Ausbildung von Truppen stellender Nationen.
Rechtliche Grundlage
Der Einsatz erfolgt auf Basis der UN‑Sicherheitsratsresolution 1996 (2011) sowie weiterer einschlägiger Resolutionen des Sicherheitsrates.
Finanzierung
Für die Fortsetzung des Einsatzes werden zusätzliche Ausgaben von rund 0,9 Millionen Euro veranschlagt.
Strategische Bedeutung
Durch die Fortsetzung soll die Stabilität im Südsudan weiter gefördert und die humanitäre Lage verbessert werden. Die Bundeswehr bleibt damit ein verlässlicher Partner im internationalen Friedensgeschehen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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