Der Deutsche Bundestag hat am 25.08.2026 eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion (Aktenzeichen 21/7607) erhalten, in der nach den Erkenntnissen zur bundesweiten Störung des digitalen Zugfunks GSM‑R der Deutschen Bahn AG in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni 2026 gefragt wird. Die Abgeordneten verlangen zudem Auskunft über die unmittelbar nach dem Vorfall ergriffenen Maßnahmen, um eine Wiederholung zu verhindern.
Hintergrund des GSM‑R‑Systems
GSM‑R ist das digitale Funksystem, das für die Sprach‑ und Datenkommunikation zwischen Zug und Leitstelle in Deutschland verantwortlich ist. Es bildet die technische Basis für Zugfunk, Fahrplaninformation und sicherheitsrelevante Steuerungsprozesse.
Details der Störung
Am 23. Juni 2026 kam es zu einem flächendeckenden Ausfall des GSM‑R‑Netzes, der bis in die frühen Morgenstunden des 24. Juni andauerte. Der Ausfall betraf sowohl Fernverkehrszüge als auch Regionalverbindungen und führte zu Verspätungen, Zugausfällen und eingeschränkter Fahrgastinformation.
Erwartete Antworten der Bundesregierung
Die Kleine Anfrage fordert von der Bundesregierung eine detaillierte Darstellung der Ursachen, die von technischen Defekten bis zu möglichen Cyber‑Angriffen reichen können. Weiterhin soll ein Bericht über die Bewertung der Auswirkungen auf den Bahnverkehr und die digitale Infrastruktur vorgelegt werden.
Reaktionen der Deutschen Bahn
Nach Angaben der Deutschen Bahn AG wurden sofort Notfall‑Protokolle aktiviert, um die Kommunikation über alternative Kanäle sicherzustellen. Techniker haben das betroffene Netzsegment isoliert und erste Fehleranalysen durchgeführt. Die DB AG hat angekündigt, die Ergebnisse ihrer internen Untersuchung innerhalb von vier Wochen an die Bundesregierung zu übermitteln.
Ausblick und weitere Schritte
Der Bundestag prüft, ob zusätzliche parlamentarische Initiativen notwendig sind, um die Resilienz des digitalen Zugfunks zu erhöhen. Ein Fachausschuss für Verkehr und digitale
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