Deutschland: Bundeswirtschaftsminister Reiche betont langfristige deutsch-chinesische Kooperation
Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion die Zielsetzung der China‑Reise von Bundeswirtschaftsminister Katherina Reiche vom 25. bis 29. Mai 2026 dargelegt. Demnach sollte die Reise dazu dienen, Kooperations‑ und Investitionsmöglichkeiten zu prüfen und die bilateralen Beziehungen langfristig, strategisch sowie reziprok zu gestalten.
Vorheriger Regierungsbesuch
Der Besuch knüpfte an die Gespräche des Bundeskanzlers Friedrich Merz im Februar desselben Jahres an, bei denen ebenfalls die wirtschaftliche Zusammenarbeit thematisiert wurde.
Zentrale Zielsetzungen
In der Antwort wird betont, dass die Gespräche auf Offenheit und fairem Wettbewerb basieren sollten, wobei die sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands berücksichtigt werden.
Geplante Themenfelder
Reiche nannte als mögliche Kooperationsfelder demographische Entwicklung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Energiesicherheit und Mobilität.
Herausforderungen im bilateralen Handel
Während der Gespräche wurden bestehende Ungleichgewichte, Marktzugangsbeschränkungen, Wettbewerbsverzerrungen, Subventionen, überhöhte Kapazitäten und Exportbeschränkungen thematisiert.
Einbindung der EU
Ein intensiver Austausch über handels‑ und wirtschaftspolitische Fragen soll in enger Abstimmung mit der EU‑Kommission erfolgen, um die genannten Probleme im Dialog zu adressieren.
Ausblick
Die Bundesregierung betont, dass die angestoßenen Gespräche den Grundstein für eine nachhaltige Zusammenarbeit legen und weitere Dialoge auf bilateraler und europäischer Ebene folgen werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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