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AI GENERATED 05.02.2026 • 11:45 Sicherheit, Verteidigung & Ordnung

Cisco Prime Infrastructure anfällig für Remote‑XSS‑Angriff

Cisco Prime Infrastructure weist eine Schwachstelle auf, die es einem entfernten, authentifizierten Angreifer ermöglicht, einen Cross‑Site‑Scripting‑Angriff (XSS) auszuführen. Laut einer Sicherheitsmeldung des CERT‑Bund kann die Lücke über die Weboberfläche des Produkts ausgenutzt werden.

Technische Details der Schwachstelle

Die betroffene Komponente verarbeitet Benutzereingaben ohne ausreichende Validierung, wodurch schädlicher JavaScript‑Code in die ausgegebene HTML‑Seite eingeschleust werden kann. Der Angreifer muss hierfür über gültige Anmeldedaten verfügen, um Zugriff auf die Verwaltungsoberfläche zu erhalten.

Ausnutzungsbedingungen

Ein Angreifer muss sich zunächst authentifizieren, bevor er die fehlerhafte Eingabeverarbeitung ausnutzen kann. Die Authentifizierung erfolgt über die regulären Anmeldeverfahren von Cisco Prime Infrastructure, sodass interne Nutzer oder Angreifer mit gestohlenen Zugangsdaten die Lücke ausnutzen können.

Mögliche Folgen

Durch die Ausführung von beliebigem JavaScript kann der Angreifer Session‑Cookies stehlen, Aktionen im Namen des angemeldeten Nutzers ausführen oder weitere Schadsoftware verbreiten. Die Integrität von Verwaltungsdaten und die Vertraulichkeit von Anmeldedaten können dadurch gefährdet werden.

Empfohlene Gegenmaßnahmen

Cisco hat bereits ein Update veröffentlicht, das die Eingabevalidierung korrigiert. Der CERT‑Bund empfiehlt allen Betreibern, das Update unverzüglich zu installieren und nicht mehr benötigte Benutzerkonten zu deaktivieren.

Handlungsempfehlung für Betreiber

Betreiber sollten prüfen, ob die aktuelle Version von Cisco Prime Infrastructure die Sicherheitslücke enthält, und im Bedarfsfall das vom Hersteller bereitgestellte Patch anwenden. Zusätzlich wird geraten, die Zugriffsrechte regelmäßig zu überprüfen und starke Authentifizierungsmechanismen zu nutzen.

Quelle

Die Informationen stammen aus der Sicherheitsberatung des CERT‑Bund unter der Kennzeichnung WID‑SEC‑2026‑0307.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von CERT‑Bund, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).

Ende der Übertragung

Originalquelle

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