Entdeckung im Valle Grande
Ein ausgedehntes Feld von polygonalen Strukturen, die an ein Honigwabenmuster erinnern, wurde im Mars‑Tal „Valle Grande“ beobachtet. Die Muster erstrecken sich über das gesamte Sichtfeld des Rovers und umschließen den benachbarten Butte „Miraflores“.
Messdaten und Ausmaße
Die einzelnen Polygone messen zwischen 4 cm und 8 cm (1,5 – 3 Zoll) im Durchmesser. Das Butte „Miraflores“ ist etwa 6 m (20 ft) hoch und mit einer Sandschicht bedeckt. Die Panoramaaufnahmen wurden an den Solen 4 930 und 4 931 (19. und 20. Juni 2026) gemacht.
Wissenschaftliche Bewertung
Projektwissenschaftler Ashwin Vasavada erklärte, dass das Ausmaß der Polygonflächen bisher einzigartig sei und Hinweise auf die Entstehungsmechanismen liefern könne. Frühere Beobachtungen zeigten kleinere Polygonfelder, jedoch nicht in diesem Ausmaß.
Entstehungshypothesen
Forscher vermuten, dass die Muster durch Austrocknung von schlammigen Sedimenten, thermische Spannungszyklen oder Kompression von Wasser im Untergrund entstanden sein könnten. Die genauen Prozesse bleiben Gegenstand aktueller Analysen.
Bedeutung für die Marsgeologie
Die Entdeckung ergänzt frühere Befunde, wonach Mars vor Milliarden von Jahren flüssiges Wasser und chemische Bedingungen für mikrobielles Leben aufwies. Die Polygonfelder könnten Aufschluss über vergangene Feuchtigkeitszyklen geben.
Ausblick
Das Team plant, weitere Nahaufnahmen zu machen und chemische Analysen der Oberflächenbeschaffenheit durchzuführen, um die Entstehungsgeschichte genauer zu rekonstruieren.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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