Die Bundesregierung hat bestätigt, dass die DB InfraGO AG den Rollout des European Train Control System (ETCS) weiter vorantreibt, um den Bahnverkehr in Deutschland zu verbessern.
Nach Angaben der Regierung soll das European Rail Traffic Management System (ERTMS) als zentraler Baustein dienen, um einheitliche europäische Standards zu etablieren, den grenzüberschreitenden Verkehr zu erleichtern und die vorhandene Infrastruktur effizienter zu nutzen.
Technische Umsetzung
Die DB InfraGO AG konzentriert sich dabei auf priorisierte Strecken und das TEN‑Kernnetz. Bereits laufende Projekte, etwa auf internationalen Korridoren und im Digitalen Knoten Stuttgart (DKS), werden weiterhin priorisiert.
Finanzierung und Zeitplan
Die Mittel für den ETCS‑Rollout werden über das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) bereitgestellt und im Rahmen der laufenden Verhandlungen zur Leistungsvereinbarung InfraGO allokiert.
Nach Abschluss dieses Prozesses soll ein ETCS‑Portfolio für die kommenden Jahre entstehen, das die Auswahl der Strecken bis 2030 definiert.
Die Umrüstung der Fahrzeuge, damit sie auf ETCS‑Strecken verkehren können, liegt in der Verantwortung der jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Die Bundesregierung betont, dass die ETCS‑Migrationsstrategie weiterentwickelt wird, um eine technisch, betrieblich und finanziell tragfähige Umsetzung sicherzustellen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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