Eine im iDRAC (Integrated Dell Remote Access Controller) von Dell identifizierte Schwachstelle erlaubt es einem entfernten, anonymen Angreifer, bestehende Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und unautorisierten Zugriff zu erlangen. Die Bundesbehörde CERT-Bund hat die Sicherheitslücke unter der Kennung WID-SEC-2026-3017 veröffentlicht.
Der iDRAC dient als eigenständige Management‑Schnittstelle für Dell‑Server und ermöglicht Administratoren den Fernzugriff auf Hardware‑Komponenten, Firmware‑Updates und Systemdiagnosen. Aufgrund seiner zentralen Rolle im Rechenzentrum wird die Integrität der Schnittstelle als besonders wichtig eingestuft.
Technische Details
Die Schwachstelle beruht auf einer fehlerhaften Authentifizierungslogik, die es einem Angreifer gestattet, über speziell gestaltete Anfragen die Authentifizierung zu überspringen. Der Angriff erfordert keine vorherige Kenntnis von Benutzerkennungen und kann aus dem Internet ausgeführt werden, sofern der iDRAC öffentlich erreichbar ist.
Betroffene Systeme
Laut Angaben von CERT-Bund betrifft die Lücke alle iDRAC‑Versionen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Dell unterstützt werden. Kunden, die die Standard‑Konfiguration ohne zusätzliche Netzwerk‑Segmentierung einsetzen, sind besonders exponiert.
Empfohlene Gegenmaßnahmen
Die Behörde rät betroffenen Betreibern, unverzüglich die von Dell bereitgestellten Firmware‑Updates zu installieren und den Zugriff auf die iDRAC‑Schnittstelle auf vertrauenswürdige Netzwerksegmente zu beschränken. Zusätzlich sollten starke Passwörter und, sofern
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