Reise und Gespräche
Der Bundeswirtschaftsminister Katherina Reiche hat China besucht, um in Peking und Kanton Gespräche mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao sowie Vertretern des Zentralen Entwicklungskomitees und des Vize‑Ministers Zhou zu führen. Im Rahmen der Gespräche betonte er das gemeinsame Interesse an einer stabilen, verlässlichen und zukunftsfähigen Wirtschaftsbeziehung.
Handelsvolumen
Die deutsch‑chinesischen Wirtschafts‑ und Handelsbeziehungen umfassen einen Außenhandelsumsatz von über 250 Milliarden Euro. Damit war die Volksrepublik im Jahr 2025 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner, wie bereits in den Jahren 2016 bis 2023 der Fall war.
Kooperationsschwerpunkte
Reiche wies darauf hin, dass faire Wettbewerbsbedingungen Voraussetzung für einen beiderseitigen Nutzen seien. Er hob zudem die Bedeutung von Kooperation in Bereichen wie der Entwicklung von Energietechnologien, Innovation und Stabilität hervor.
Politischer Kontext
Im Februar hatte Bundeskanzler Friedrich Merz einen Staatsbesuch in China durchgeführt und dabei die Planung deutsch‑chinesischer Regierungskonsultationen angekündigt. Merz betonte die Relevanz der Gestaltung von Wettbewerb für die Qualität der Partnerschaft.
Bedeutung fĂĽr Unternehmen
China zählt mit rund 5 200 deutschen Unternehmen zu den wichtigsten deutschen Auslandsstandorten, insbesondere in den Sektoren Automobil, Maschinenbau und Elektroindustrie. Der Besuch soll das Kooperationspotenzial weiter ausloten und den Dialog mit der chinesischen Regierung stärken.
Ausblick
Als Beispiel für die wirtschaftliche Verflechtung nannte Merz die Bestellung von bis zu 120 zusätzlichen Flugzeugen durch China bei Airbus. Weitere Vertragsabschlüsse werden in Aussicht gestellt, um die bilaterale Zusammenarbeit zu vertiefen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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