Am Freitag, dem 12. Juni 2026, findet eine einstündige Sondersitzung der Deutsch‑Französischen Parlamentarischen Versammlung statt. Im Mittelpunkt steht eine gemeinsame Anhörung des Bundesministers für Verkehr, Patrick Schnieder (CDU), und des französischen Verkehrsministers, Philippe Tabarot (Les Républicains).
Ziel der Anhörung
Die beiden Minister sollen über die Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Bahnverbindungen im Fern- und Regionalverkehr berichten. Zusätzlich wird die Dekarbonisierung des Verkehrs sowie die Förderung der Mobilität über die Landesgrenzen hinweg thematisiert.
Teilnehmende Minister
Patrick Schnieder vertritt die deutsche Bundesregierung, während Philippe Tabarot die französische Seite repräsentiert. Beide stehen für die jeweiligen Verkehrsministerien und bringen aktuelle Planungen und Projekte ein.
Themenfeld Verkehr
Im Fokus der Diskussion stehen Maßnahmen zur Reduktion von CO₂-Emissionen im Schienenverkehr, die Integration von neuen Technologien und die Optimierung von Fahrplänen, um die Attraktivität des Zugverkehrs zu erhöhen.
Zusammensetzung der Versammlung
Die Versammlung besteht aus 100 Mitgliedern, davon 50 Abgeordnete des Deutschen Bundestages und 50 Abgeordnete der Assemblée nationale. Die Mitglieder treffen sich mindestens zweimal jährlich, abwechselnd in Deutschland und Frankreich.
Historischer Hintergrund
Die konstituierende Sitzung fand am 25. März 2019 in Paris statt, geleitet von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und dem Präsidenten der Assemblée nationale, Richard Ferrand. Das zugrunde liegende Deutsch‑Französische Parlamentsabkommen wurde im März 2019 von beiden Parlamenten verabschiedet.
Ăśbertragung und Ă–ffentlichkeit
Die Sitzung beginnt um 9 Uhr und wird live im Internet auf www.bundestag.de übertragen, sodass interessierte Bürger den Vorgang in Echtzeit verfolgen können.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
Ende der Ăśbertragung