Die finanziellen Mittel der Bundesrepublik für humanitäre Unterstützung im Ausland sind im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2022 beliefen sich die Ausgaben auf 3,28 Milliarden Euro, während im Jahr 2025 nur noch 1,06 Milliarden Euro bereitgestellt wurden.
Entwicklung der Mittel
Nach Angaben des Berichts der Bundesregierung über die deutsche humanitäre Hilfe im Ausland 2022‑2025 wurden im Jahr 2023 noch 2,72 Milliarden Euro und im Jahr 2024 2,26 Milliarden Euro bereitgestellt. Der deutliche Rückgang von 2022 auf 2025 entspricht einer Reduktion um rund 68 Prozent.
Aussage der Bundesregierung
Die Bundesregierung betont, dass trotz der geringeren Mittel das Land weiterhin zu den Spitzengebern in den wichtigsten Krisenkontexten gehöre. Diese Einschätzung wird im offiziellen Dokument als „Engagement in der Spitzengruppe der Geberländer“ formuliert.
Regionale Verteilung
Im Berichtszeitraum floss etwa ein Drittel der Mittel in den Nahen und Mittleren Osten, gefolgt von einem Viertel fĂĽr Afrika. Die restlichen Mittel wurden auf weitere Regionen verteilt.
Hauptempfänger
Der größte Teil der humanitären Hilfe ging an Syrien, die Ukraine, die palästinensischen Gebiete, Afghanistan und den Libanon. Diese Länder wurden als vorrangige Empfänger im Rahmen der deutschen Auslandshilfe genannt.
Position im internationalen Vergleich
Obwohl das Budget gesunken ist, bleibt Deutschland laut eigener Aussage ein wichtiger Akteur in der internationalen humanitären Hilfe. Die Bundesregierung verweist darauf, dass das Land weiterhin zu den führenden Gebern weltweit zähle.
Ausblick
Der Bericht enthält keine konkreten Angaben zu zukünftigen Budgetplanungen. Weitere Informationen könnten in den nächsten Jahresberichten der Bundesregierung zu erwarten sein.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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