Am 1. und 2. Juli 2026 reist eine Delegation des Deutschen Bundestages nach Luxemburg, um den bilateralen Austausch zu vertiefen. Im Mittelpunkt stehen Gespräche zu grenzüberschreitenden Themen, zum Strukturwandel und zu europäischen Kooperationen.
Zusammensetzung der Delegation
Die Gruppe wird vom Vorsitzenden der Parlamentariergruppe, dem saarländischen Abgeordneten Philip Hoffmann (CDU), geleitet. Weitere Mitglieder sind Daniel Walter (SPD) und Sandra Stein (Bündnis 90/Die Grünen). Alle drei Abgeordneten vertreten unterschiedliche politische Schwerpunkte, was den Dialog vielseitig gestaltet.
Begegnungen mit luxemburgischen Amtsträgern
Geplant sind Treffen mit dem Präsidenten der luxemburgischen Abgeordnetenkammer, Claude Wiseler, sowie mit Arbeitsminister Marc Spautz. Zusätzlich soll ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Luxemburg, Lydie Polfer, und mit dem ehemaligen Premierminister Jean‑Claude Juncker stattfinden.
Fokus auf den Strukturwandel in Esch‑sur‑Alzette
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der ehemaligen Industrieregion Esch‑sur‑Alzette. Dort soll die Delegation den Wandel von der Montanindustrie zu einem modernen Wissenschafts‑ und Innovationsstandort analysieren und Best‑Practice‑Beispiele aufnehmen.
Kooperation mit der Universität Luxemburg
Im Rahmen des Besuchs wird ein Austausch mit Vertretern der Universität Luxemburg stattfinden. Ziel ist es, gemeinsame Forschungsprojekte und Bildungsinitiativen zu diskutieren, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärken.
Langfristige Ziele der Parlamentariergruppe
Die Parlamentariergruppe Belgien‑Luxemburg des Deutschen Bundestages pflegt kontinuierlich die parlamentarischen Kontakte zu beiden Nachbarstaaten. Durch den Besuch soll der politische Dialog zu europäischen und regionalen Themen weiter gefördert werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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