Deutschland: Deutsche Parlamentariergruppe Zentralasien reist nach Mongolei und Kirgisistan
Die Parlamentariergruppe Zentralasien entsendet vom 28. Juni bis zum 5. Juli 2026 eine Delegation in die Mongolei und die Kirgisische Republik, um politische, wirtschaftliche und kulturelle Kontakte zu vertiefen.
Zusammensetzung der Delegation
Unter Leitung des Vorsitzenden Christian Görke (Die Linke) reist ein Kernteam, das die Abgeordneten Tobias Winkler (CDU/CSU), Peter Felser (AfD) und Ayse Asar (Bündnis 90/Die Grünen) umfasst.
Politische Gespräche in der Mongolei
In Ulaanbaatar stehen Treffen mit Ministerpräsident Nyam‑Osor Uchral, Parlamentspräsident Sandag Byambatsogt und Wirtschafts‑ und Entwicklungsminister Jadamba Enkhbayar auf dem Programm. Zusätzlich wird ein Austausch mit der mongolisch‑deutschen Freundschaftsgruppe geplant.
Wirtschaftliche und kulturelle Kontakte in der Mongolei
Die Delegation führt Gespräche mit dem Deutsch‑Mongolischen Unternehmensverband, dem Verein Mongolisch‑Deutsche Brücke, dem Tourismusverband, dem Mongolischen Medienrat, dem Goethe‑Institut, der KfW sowie der GIZ. Thematisiert werden aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen, Wirtschaftsbeziehungen zu Nachbarländern, Rohstoffexporte und der Umgang mit klimatischen Herausforderungen.
Kulturelle Besuche in der Mongolei
Einblicke in die mongolische Kultur und Geschichte erhält die Delegation durch den Besuch des Dschingis‑Khan‑Museums, der Dschingis‑Khan‑Statue und des Gorchi‑Tereldsch‑Nationalparks.
Politische Gespräche in der Kirgisischen Republik
In Bischkek treffen die Abgeordneten den Staatspräsidenten Sadyr Dschaparow bzw. den Ministerpräsidenten Adylbek Kasymalijew. Weitere Gespräche erfolgen mit der Parlamentariergruppe Kirgisistan‑Deutschland, der KfW, der GIZ und Vertretern der kirgisischen Zivilgesellschaft.
Kulturelle und wirtschaftliche Aktivitäten in Kirgisistan
Besuche des Kinderzentrums Ümüt‑Nadjeschda, des Nationalmuseums und der Gedenkstätte Ata Bejit ermöglichen den Austausch zu sozialen, gesellschaftlichen und historischen Themen. Die Delegation besichtigt das Dorf Rot‑Front, um die deutsche Minderheit zu treffen, und inspiziert die Glasfabrik Interglass LLC, deren Eigentümer die deutsche Firma Steinert Industries GmbH ist.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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