Gesamtwert der Genehmigungen
Im Jahr 2025 belief sich der Gesamtwert aller erteilten Genehmigungen für konventionelle Rüstungsgüter auf 13,3 Milliarden Euro. Das liegt leicht unter dem Wert von 13,4 Milliarden Euro, der für das Vorjahr 2024 verzeichnet wurde.
Empfängerländer
Die Ukraine stand erneut an erster Stelle der Empfänger, für die Genehmigungen im Wert von 2,27 Milliarden Euro erteilt wurden.
Ausfuhrgenehmigungen nach Regionen
Ausfuhren in die Europäische Union sowie in NATO‑ und NATO‑gleichgestellte Länder (darunter Australien, Japan und die Schweiz) wurden mit einem Wert von 8,7 Milliarden Euro genehmigt. Für Drittländer, zu denen auch die Ukraine zählt, beliefen sich die Genehmigungen auf rund 4,6 Milliarden Euro. Einzelne Empfängerländer verzeichneten Ausfuhren von 308 Millionen Euro nach Südkorea und 759,8 Millionen Euro nach Singapur.
Einzel- und allgemeine Genehmigungen
Einzelgenehmigungen machten im Jahr 2025 insgesamt rund 8,57 Milliarden Euro aus, im Vergleich zu 12,83 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Wert der Meldewerte aus allgemeinen Genehmigungen wird mit rund 4,7 Milliarden Euro angegeben.
Wehrtechnische Kooperationen
Im Berichtszeitraum wurden 140 Sammelausfuhrgenehmigungen im Rahmen wehrtechnischer Kooperationen zwischen EU‑ und NATO‑Partnern erteilt, die einen Gesamtwert von 5,36 Milliarden Euro erreichen.
Kleinwaffenexporte
Der Gesamtwert der Genehmigungen für Kleinwaffen und Kleinwaffenteile betrug 2025 94,7 Millionen Euro, gegenüber 161,3 Millionen Euro im Jahr 2024.
Zusammenfassung
Der Bericht der Bundesregierung über die Exportpolitik für konventionelle Rüstungsgüter zeigt einen leichten Rückgang des Gesamtwerts der Genehmigungen im Jahr 2025 und verdeutlicht die nach wie vor dominante Rolle der Ukraine als Empfänger, während die Ausfuhren in EU‑ und NATO‑Länder den größten Anteil ausmachen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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