Deutschland: Deutsche Transferhilfe verbessert Ernährung von Familien in Mosambik
ProgrammĂĽberblick
Die Bundesregierung hat bestätigt, dass die im Rahmen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten Transferzahlungen an Haushalte in Mosambik zu einer messbaren Verbesserung des Ernährungsstatus der begünstigten Familien geführt haben. Die Antwort auf die Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion liefert die entsprechenden Daten.
Umsetzung und Auszahlung
Das Projekt wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) durchgeführt. Insgesamt sollen 63 000 Familien monatlich etwa 40 Euro erhalten. In Einzelfällen wurden die Empfänger mit Mobiltelefonen ausgestattet, um die Auszahlung über das mobile Geldsystem „Mobile Money“ zu ermöglichen. Die Auswahl der Haushalte erfolgte anhand des nationalen Sozialregisters der mosambikanischen Regierung.
Monitoring und Ergebnisse
Das WFP überwachte die Projektdurchführung mittels Post‑Distribution‑Monitoring, Beobachtungen an Ausgabestellen und Interviews mit Begünstigten. Die gesammelten Daten zeigen, dass die Empfänger die erhaltenen Mittel zielgerichtet für den Kauf von Vitamin‑A‑ und proteinreichen Lebensmitteln eingesetzt haben, was zu einem höheren täglichen Verzehr dieser Nahrungsmittel führte.
Nach Angaben der Bundesregierung liegen keine Hinweise darauf vor, dass BegĂĽnstigte mehrfach Leistungen erhalten haben. Die Auszahlungen wurden ĂĽber das nationale mosambikanische Sozialsystem abgewickelt.
Das Projekt soll die schwerwiegenden gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Covid‑19‑Pandemie sowie des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine in Mosambik abfedern. Durch die finanzielle Unterstützung sollen die betroffenen Haushalte ihre Ernährungssicherheit stärken.
Die Antwort auf die Kleine Anfrage verweist auf die Dokumente 21/6230 und 21/5942, die weitere Einzelheiten zum Projekt und zu den erzielten Ergebnissen enthalten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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