Am 10. November 2026 hat der Deutsche Bundestag den Medienpreis Parlament 2026 verliehen. Die Verleihung erfolgte durch den Bundestagspräsidenten Julia Klöckner im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Plenarsaal.
Zielsetzung des Medienpreises
Der seit 1993 vergebene Preis würdigt journalistische Arbeiten, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen und das Verständnis parlamentarischer Abläufe, Arbeitsweisen und Themen vertiefen.
Nominiert und ausgewählt
Eine neunköpfige Fachjury wählte aus 42 eingereichten Beiträgen drei Arbeiten aus, die für die Auszeichnung infrage kommen. Nominierte sind: Julia Emmrich und Jochen Gaugele mit dem Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ (FUNKE‑Mediengruppe, 2025), Steffen Haug und Denise Jacobs mit „Inside CDU“ (ZDF‑Streaming‑Portal, 6. Mai 2025) sowie Stephan Lebert und Caterina Lobenstein mit dem Beitrag „Ich merkte: Volker kriegt das nicht hin. Da habe ich ihn untergehakt“ (DIE ZEIT, 30. Dezember 2025).
Zusammensetzung der Jury
Die von Bundestagspräsident Julia Klöckner berufene Fachjury besteht aus Dr. Helene Bubrowski (Table Media, Juryvorsitzender), Katharina Hamberger (Deutschlandfunk), Miriam Hollstein (BILD), Andrea Kümpfbeck (Augsburger Allgemeine), Micky Beisenherz (u. a. Nachrichten‑Podcast „Apokalypse & Filterkaffee“), Dr. Eckart Lohse (FAZ), Markus Preiß (ARD‑Hauptstadtstudio), Jörg Quoos (Funke Zentralredaktion) und Steffen Schwarzkopf (Welt TV).
Einsendekriterien
Die eingereichten Arbeiten mussten zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2025 in Tages‑ oder Wochenzeitungen, Online‑Medien, Rundfunk oder Fernsehen erschienen bzw. ausgestrahlt worden sein.
Preisgeld
Der Medienpreis Parlament 2026 ist mit 5.000 Euro dotiert.
Veranstaltungsort
Die Preisverleihung fand im Plenarsaal des Deutschen Bundestages statt, wobei Vertreter der nominierten Medienunternehmen anwesend waren.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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