Einführung
Bei der 78. Frankfurter Buchmesse wurden 85 Verlage mit dem Deutschen Verlagspreis 2026 ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Rahmen einer offiziellen Zeremonie statt, an der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer teilnahm.
Spitzenpreisträger
Die drei Spitzenpreisträger „kunstanstifter – Verlag für Illustration“, „Merve“ und „Voland & Quist“ erhielten jeweils ein Preisgeld von 50.000 Euro. Diese Auszeichnung würdigt herausragende Leistungen im Verlagswesen.
Innovationspreis
Zum ersten Mal wurde ein Innovationspreis mit einem Preisgeld von 24.000 Euro verliehen. Der Preis ging an den „mairisch Verlag“ und soll besonders zukunftsweisende Verlagsarbeit honorieren.
Nachhaltigkeitspreis
Der Nachhaltigkeitspreis, ebenfalls mit einem Preisgeld von 24.000 Euro dotiert, wurde an den Verlag „Shift Books“ vergeben. Damit soll die Förderung umweltfreundlicher Verlagspraktiken unterstützt werden.
Qualitätssiegel
Weitere 79 Verlage erhielten ein Qualitätssiegel, das mit einem Preisgeld von 18.000 Euro verbunden ist. Die Siegel sollen die Vielfalt und Qualität unabhängiger Verlage stärken.
Umsatzbezogenes Siegel
Ein undotiertes Siegel kann jährlich bis zu drei Verlagen mit einem Jahresgesamtumsatz von mehr als drei Millionen Euro verliehen werden. In diesem Jahr ging das Siegel an den Verlag „Matthes & Seitz Berlin“.
Bedeutung für die Medienlandschaft
Nach Angaben der Bundesregierung soll die Auszeichnung die demokratische Öffentlichkeit durch eine vielstimmige Verlagslandschaft unterstützen. Insgesamt belaufen sich die Preisgelder auf mehrere hunderttausend Euro.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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