Seit 2016 hat die Bundesregierung insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro für den Energiesektor der Ukraine bereitgestellt, wie die Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion zeigt.
Gesamtausgaben seit 2016
Der genannte Betrag umfasst sämtliche Finanzierungen, die seit dem Beginn der Kooperation im Energiebereich flossen, und wird regelmäßig aktualisiert.
Ukraine Energy Support Fund
Ein Teil der Mittel wird über den „Ukraine Energy Support Fund“ kanalisiert, einen von der Europäischen Energiegemeinschaft verwalteten Fonds, der 2022 auf Initiative der Europäischen Kommission eingerichtet wurde.
Unterstützung für Ukrenergo
Zusätzlich fließen Gelder an den ukrainischen Netzbetreiber Ukrenergo sowie für Beschaffungen von Stabilisierungsmaßnahmen, die im Verlauf des Krieges für die Aufrechterhaltung der Energieversorgung erforderlich wurden.
Umfang der bilateralen Hilfe
Die Bundesregierung stellt darüber hinaus umfassende zivile und militärische Unterstützung bereit; ein Teil davon wird dem Energiesektor zugutekommen, ohne dass diese Ausgaben gesondert ausgewiesen werden.
Humanitäre Winterhilfe
Im Rahmen der humanitären Hilfe wurden Mittel bereitgestellt, um den Energie- und Wärmebedarf der ukrainischen Bevölkerung während der Wintermonate zu decken.
Transparenz und Berichtspflicht
Eine detaillierte Auflistung aller Unterstützungsleistungen wird quartalsweise auf der Website der Bundesregierung veröffentlicht.
Ausblick
Die Bundesregierung betont, dass die finanzielle Unterstützung des Energiesektors an die fortlaufende Entwicklung der Lage in der Ukraine angepasst wird.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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