Deutschland: Delegation des Unterausschusses für Auswärtige Kultur‑ und Bildungspolitik reist nach Moldau
Vom 19. bis zum 23. Oktober 2026 besucht eine Bundestagsdelegation die Republik Moldau, um die Zusammenarbeit im Bereich Kultur und Bildung zu prüfen. Unter Leitung des Abgeordneten Stephan Mayer (CDU/CSU) reisen zudem die Abgeordneten Nancy Faeser (SPD), Dr. Rainer Kraft (AfD), Claudia Roth (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Maren Kaminski (DIE LINKE) an.
Hintergrund der deutsch‑moldauischen Beziehungen
Deutschland erkannte die Republik Moldau im Dezember 1991 als unabhängigen Staat an und nahm 1992 diplomatische Beziehungen auf. Seitdem unterstützt die Bundesregierung das Ziel einer dauerhaft stabilen Entwicklung Moldaus und dessen europäischen Integrationsweg.
Moldau‑Partnerschaftsplattform
Im April 2022 gründeten Deutschland, Frankreich und Rumänien die Moldau‑Partnerschaftsplattform, um die Resilienz der Republik Moldau angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu stärken. Die Plattform dient als Koordinationsinstrument für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Maßnahmen.
Finanzielle Unterstützung seit 2022
Laut der Pressemitteilung des Bundestags hat die Bundesregierung seit 2022 mehr als 220 Millionen Euro für Krisenreaktion, wirtschaftliche und soziale Stabilisierung sowie Reform‑ und Entwicklungsprojekte in Moldau bereitgestellt.
Kulturelle Zusammenarbeit
Die Auswärtige Kultur‑ und Bildungspolitik und ihre Mittlerorganisationen spielen dabei eine zentrale Rolle. Das Goethe‑Institut erweiterte sein weltweites Netzwerk und eröffnete am 19. Januar 2026 eine neue Präsenz in der Republik Moldau.
Ziele der Delegationsreise
Der Unterausschuss will vor Ort ein Bild von der Arbeit der Mittlerorganisationen gewinnen und insbesondere die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit mit Behörden, Institutionen und Regierungsorganisationen analysieren. In der Mitteilung heißt es, dass die Delegation die bestehenden Strukturen prüfen und mögliche Optimierungspotenziale identifizieren wolle.
Erwartete Ergebnisse
Durch den Austausch soll die deutsch‑moldauische Partnerschaft weiter vertieft, die kulturelle Präsenz gestärkt und die Voraussetzungen für Moldaus EU‑Annäherung verbessert werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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