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Dialysepatienten im Gazastreifen pendeln per Eselkarren zum Nasser-Krankenhaus
AI GENERATED 27.07.2026 11:30 Politik und Gesellschaft

Dialysepatienten im Gazastreifen pendeln per Eselkarren zum Nasser-Krankenhaus

International: Dialysepatienten im Gazastreifen pendeln per Eselkarren zum Nasser-KrankenhausEin älterer Mann aus dem Gazastreifen begibt sich dreimal wöchentlich mit einem von einem Esel gezogenen Wagen zum Nasser-Krankenhaus in…

International: Dialysepatienten im Gazastreifen pendeln per Eselkarren zum Nasser-Krankenhaus

Ein älterer Mann aus dem Gazastreifen begibt sich dreimal wöchentlich mit einem von einem Esel gezogenen Wagen zum Nasser-Krankenhaus in Khan Younis, um dort eine lebensnotwendige Dialyse zu erhalten.

Herausfordernde Anreise

Der Patient sitzt in einem Rollstuhl, der auf dem Eselkarren transportiert wird, während ein Sauerstoffzylinder und ein kleiner Ventilator neben ihm stehen. Er erklärt: „Seit Januar 2024 gehe ich drei‑mal pro Woche zur Dialyse. Die Reise im Eselkarren unter der sengenden Sonne ist sehr belastend, doch ich habe keine andere Möglichkeit.“

Eingeschränkte Gesundheitsversorgung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist darauf hin, dass das Gesundheitssystem im Gazastreifen trotz des im Oktober 2025 vereinbarten Waffenstillstands weiterhin nur begrenzt funktionsfähig ist. Zerstörte Infrastruktur, eingeschränkter Transport und anhaltende humanitäre Schwierigkeiten behindern die Versorgung chronisch Kranker.

Mangel an Geräten

Ein Mitarbeiter des Dialysezentrums, Hamza Abu Raya, berichtet: „Wir stehen unter starkem Druck, weil viele Dialysemaschinen abgenutzt sind. Zusätzlich fehlt es an Behandlungsmitteln wie Bikarbonat und dem Medikament Eprex, was das Leiden der Patienten erhöht.“

Alltägliche Belastungen

Während der Rückfahrt muss der Enkel des Patienten alle fünfzig Meter anhalten, um den Rollstuhl neu zu befestigen. Nach einer dreistündigen Behandlung, die bei hohen Temperaturen stattfindet, wird der Patient wieder in den Rollstuhl geladen und muss erneut den Eselkarren für die Heimfahrt nutzen.

Fortlaufende humanitäre Bemühungen

Laut dem Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) sind Engpässe bei Treibstoff, Ersatzteilen und medizinischen Vorräten üblich. Trotz dieser Schwierigkeiten versuchen Gesundheits­partner, die verfügbaren Dienste so weit wie möglich aufrechtzuerhalten.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required).

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