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Die Linke fordert Auskunft zur UN-Verhandlung über Wirtschaft und Menschenrechte
AI GENERATED 17.08.2026 15:40 Politik und Gesellschaft

Die Linke fordert Auskunft zur UN-Verhandlung über Wirtschaft und Menschenrechte

KerninformationDer Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag hat eine Kleine Anfrage gestellt, in der die Bundesregierung um detaillierte Angaben zu ihrer Beteiligung an den Verhandlungen des UN-Abkommens über…

Kerninformation

Der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag hat eine Kleine Anfrage gestellt, in der die Bundesregierung um detaillierte Angaben zu ihrer Beteiligung an den Verhandlungen des UN-Abkommens über Wirtschaft und Menschenrechte gebeten wird.

Hintergrund des UN-Abkommens

Das UN Treaty on Business and Human Rights soll verbindliche Standards für Unternehmen festlegen, um Menschenrechtsverletzungen im Rahmen wirtschaftlicher Aktivitäten vorzubeugen. Die Verhandlungen laufen seit mehreren Jahren im Rahmen der Vereinten Nationen.

Inhalte der Anfrage

Die Anfrage verlangt Auskunft über das Verhandlungsmandat, das die EU‑Kommission erhalten hat, über die konkreten Beiträge der Bundesregierung sowie über die Einschätzung der Chancen, dass das Abkommen in den kommenden Jahren verabschiedet wird.

EU‑Kommissionsmandat

Laut Angaben der Fraktion soll die EU‑Kommission ein zentrales Mandat erhalten haben, das die Interessen der Mitgliedstaaten bündelt. Die Bundesregierung wird gebeten, das genaue Mandat und die daraus resultierenden Verhandlungspositionen offenzulegen.

Zeitrahmen und Verabschiedungschancen

Die Kleine Anfrage enthält zudem die Bitte um eine Bewertung, bis wann ein Abschluss des Abkommens realistisch sei und welche Faktoren die Verabschiedung beeinflussen könnten.

Potenzial für Prävention

Die Fraktion argumentiert, dass ein verbindliches UN‑Abkommen das Potenzial habe, systematische Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen zu reduzieren, sofern es wirksam umgesetzt wird.

Stellungnahme der Bundesregierung

Auf die Anfrage hat die Bundesregierung bislang keine offizielle Stellungnahme veröffentlicht. Die Fraktion erwartet jedoch eine zeitnahe Antwort, um die parlamentarische Kontrolle zu stärken.

Internationaler Kontext

Das Vorhaben reiht sich in eine Reihe globaler Initiativen ein, die Unternehmen stärker in die Verantwortung für Menschenrechte einbinden wollen. Ähnliche Regelungen werden bereits in regionalen Abkommen diskutiert.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).

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