Die Fraktion Die Linke hat im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage eingereicht, um Auskunft über Todesfälle unter Flüchtlingen im Jahr 2025 zu erhalten. Ziel ist es, die Zahl der Personen zu ermitteln, die an den Landesgrenzen, Küsten, Seehäfen, Flughäfen oder im Grenzgebiet der Bundesrepublik sowie an den Grenzen der Europäischen Union tot aufgefunden wurden.
Geforderte Daten
Im Dokument 21/6195 wird konkret nach der Gesamtzahl der Todesopfer gefragt, die bei der Einreise oder im Grenzbereich verzeichnet wurden. Zusätzlich verlangt die Fraktion Angaben zu Suiziden und zu versuchten Suiziden, die nach Kenntnis der Bundesregierung im selben Jahr in Flüchtlingsunterkünften und Abschiebegefängnissen stattgefunden haben.
Hintergrund der Anfrage
Die Anfrage spiegelt ein wachsendes Interesse an den Risiken und Gefahren wider, denen Flüchtlinge während ihrer Flucht nach Deutschland und in der EU ausgesetzt sind. Die gesuchten Zahlen sollen Aufschluss darüber geben, inwiefern bestehende Schutz- und Aufnahmebedingungen ausreichend sind.
Parlamentarische Bearbeitung
Die Pressemitteilung des Bundestags vom 04.06.2026 veröffentlicht die Anfrage und weist darauf hin, dass die Bundesregierung innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist eine Antwort erarbeiten muss. Die Antwort wird voraussichtlich statistische Daten sowie ggf. Erläuterungen zu den Erfassungsmethoden enthalten.
Potenzielle Auswirkungen
Die ermittelten Zahlen könnten die Grundlage für zukünftige gesetzgeberische Initiativen bilden, die sich mit der Verbesserung von Grenzschutzmaßnahmen, der Sicherheit in Flüchtlingsunterkünften und der Prävention von Selbsttötungen befassen. Experten betonen, dass verlässliche Daten ein wichtiges Instrument für evidenzbasierte Politikgestaltung darstellen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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