Der Wasserstand der Donau hat im August 2026 ein Rekordtief erreicht, das von der European Space Agency (ESA) anhand von Satellitenaufnahmen dokumentiert wurde. Die Messungen zeigen, dass die Pegelhöhe im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist.
Satellitenbeobachtungen
Copernicus‑Sentinel‑2‑Bilder vom 9. August 2025 zeigen die Donau in einem sommerlichen Umfeld mit üppig bewachsenen Feldern. Ein weiteres Bild vom 4. August 2026 derselben Flussstrecke, etwa 45 km nördlich von Budapest, verdeutlicht das niedrige Niveau, freiliegende Sandbänke und trockene Uferbereiche.
Ursache und Verlauf
Nach Angaben der ESA ist das Rekordtief auf eine schwere Dürre in Mitteleuropa zurückzuführen, die seit 2018 immer wieder zu niedrigen Wasserständen geführt hat. Die anhaltende Trockenheit hat die Wasserführung in der Donau stark reduziert.
Versorgungsengpässe
Die niedrigen Pegel haben im Jahr 2026 zu Energie- und Wassermangel in und um Budapest geführt. Zudem kam es zu Einschränkungen beim Betrieb von Binnenschiffen und Fähren, die auf ausreichende Wassertiefen angewiesen sind.
Auswirkungen auf die Tierwelt
Wissenschaftliche Beobachtungen belegen, dass steigende Wassertemperaturen und höhere Schadstoffkonzentrationen das Überleben von Fischen erschweren. Der Sauerstoffgehalt im Wasser ist gesunken, was die Artenvielfalt weiter bedroht.
Europäische Dimension
Die Donau, mit einer Gesamtlänge von 2 860 km, ist der längste Fluss der Europäischen Union und fließt von Deutschland bis ins Schwarze Meer. Neben Ungarn wurden auch in Rumänien vergleichbare Rekordtiefs gemeldet.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von European Space Agency, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.
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