USA: EFF veranstaltet 18. Cyberlaw Trivia Night – drei Teams teilen sich den ersten Platz
Am warmen Junieabend 2026 trafen sich Juristen und andere rechtlich interessierte Personen in San Francisco zur 18. Ausgabe der jährlichen Cyberlaw Trivia Night der Electronic Frontier Foundation. Drei Teams endeten nach sechs Runden im Gleichstand, sodass ein Tiebreaker nötig wurde; das Team Shady Docket gewann schließlich den ersten Platz.
Verlauf des Wettbewerbs
Quizmaster Kurt Opsahl leitete die Veranstaltung und stellte Fragen zu Themen wie geistiges Eigentum, Meinungsfreiheit, Datenschutz, Sicherheit und künstliche Intelligenz. Die sechs Runden umfassten unter anderem Fragen zu Geofence‑Warrants, KI‑Urheberrechtsstreitigkeiten, dem SOPA/PIPA‑Internet-Blackout und Section 230.
Richter und Juroren
Als Juroren fungierten die scheidende EFF‑Geschäftsführerin Cindy Cohn, die neue Geschäftsführerin Nicole Ozer und der Cyberlaw‑Richter Mike Masnick, Gründer von Techdirt und Empfänger eines EFF‑Preises im Jahr 2020.
Teilnehmende Teams
Unter den acht teilnehmenden Teams befanden sich Shady Docket, Byte Club, Flock U, This Is Why We Can’t Have Nice Precedent, Nicky’s Angels und Betamaxxers. Jedes Team setzte sich aus Juristen verschiedener Kanzleien und Organisationen zusammen.
Besondere Fragen
Eine Frage zu Afromans Rechtsstreit gegen Polizeibeamte führte zu einem humorvollen Angebot von Byte Club, das Lied „Lemon Pound Cake“ zu performen. Weitere Fragen behandelten ICE‑Apps, Anti‑ICE‑Apps, aktuelle Verleumdungsprozesse gegen den amtierenden Präsidenten und das Motto eines Mineralunternehmens, das in den frühen 2000er‑Jahren im Radio zu hören war.
Ergebnis und Siegerehrung
Nach dem Tiebreaker wurde Shady Docket zum Sieger erklärt, obwohl das Team die korrekte Schätzung der Anfragen von OpenAI (146) verfehlte und 260 angab. Der zweite Platz ging an Nicky’s Angels, der dritte an Betamaxxers, die im Bereich Meinungsfreiheit alle Fragen richtig beantworteten.
Ausblick und UnterstĂĽtzung
Die EFF dankt den Sponsoren Morrison Foerster, Fenwick, Wilson Sonsini und Public Resource für die Unterstützung ihres Rechts‑Praktikantenprogramms. Interessierte Juristen können dem Netzwerk der kooperierenden Anwälte beitreten, um digitale Bürgerrechte zu verteidigen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Electronic Frontier Foundation, lizenziert unter Creative Commons Attribution 4.0 (CC BY 4.0). Offene journalistische Inhalte.
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