Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bestätigt, dass die Expertenausschuss Forschung und Innovation (EFI) einen wesentlichen Beitrag zur evidenzbasierten Weiterentwicklung der deutschen Forschungs- und Innovationspolitik leistet.
Hintergrund der Anfrage
Die Anfrage, eingereicht von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, fordert eine Bilanz zwanzig Jahre nach Gründung der EFI. Ziel war es, die Wirkung der Kommission auf zentrale Förderinstrumente und strategische Programme zu prüfen.
Einfluss auf Förderinstrumente
Der EFI habe maßgeblich die Ausgestaltung der Forschungszulage, die Struktur der SPRIND sowie die Förderung von Sprunginnovationen mitgestaltet. Darüber hinaus habe er Empfehlungen zu Reallaboren und regulatorischen Experimentierräumen erarbeitet, die in entsprechenden Gesetzgebungsprozessen berücksichtigt wurden.
Integration in die Hightech‑Agenda
Laut der Regierungsantwort flossen die jüngsten Empfehlungen des EFI in die Ausgestaltung der Hightech‑Agenda ein, insbesondere in die Technologie‑Roadmaps, die zentrale Leitlinien für zukünftige Innovationsfelder darstellen.
Aktuelle Bewertung
Die Bundesregierung betont, dass die evidenzbasierte Arbeit des EFI weiterhin ein wichtiger Pfeiler für die Gestaltung von Forschungs‑ und Innovationsstrategien sei und die bisherigen Ergebnisse als positiv bewertet werden.
Ausblick
In Zukunft soll der EFI weitere Analysen zu aufkommenden Technologietrends liefern und damit die Basis für künftige politische Entscheidungen stärken.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
Ende der Uebertragung