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El Niño 2026 reduziert Chlorophyll im Pazifik und beeinflusst marine Ökosysteme
AI GENERATED 10.08.2026 22:10 Wissenschaft und Forschung

El Niño 2026 reduziert Chlorophyll im Pazifik und beeinflusst marine Ökosysteme

El Niño 2026 und seine meteorologischen MerkmaleIm Juni 2026 hat das wiederkehrende Klimaphänomen El Niño offiziell begonnen. Es zeichnet sich durch wärmere Oberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik aus und verändert atmosphärische sowie…

El Niño 2026 und seine meteorologischen Merkmale

Im Juni 2026 hat das wiederkehrende Klimaphänomen El Niño offiziell begonnen. Es zeichnet sich durch wärmere Oberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik aus und verändert atmosphärische sowie ozeanische Zirkulationsmuster. NOAA’s Climate Prediction Center gibt eine 97 Prozent‑Chance an, dass das Ereignis bis zum Frühjahr 2027 anhält.

Satellitenbeobachtungen mit PACE

Die NASA‑Satellitenmission PACE (Plankton, Aerosol, Cloud, ocean Ecosystem) liefert mittels des Ocean Color Instruments (OCI) monatliche Chlorophyll‑a‑Karten. Der Vergleich der Karten für Juni 2025 (normale Bedingungen) und Juni 2026 (verstärkendes El Niño) zeigt deutlich geringere Konzentrationen im zentralen Pazifik.

Mechanismen der Chlorophyll‑Reduktion

Wissenschaftler des Ocean Ecology Laboratory am Goddard Space Flight Center, Matthew Kehrli und Graham Trolley, erklären den Befund damit, dass während El Niños die ostwärts gerichteten Passatwinde schwächer werden. Dadurch dringt die warme Oberflächenschicht tiefer ein und das Aufsteigen nährstoffreichen, kühlen Wassers wird gehemmt, was das Wachstum von Phytoplankton reduziert.

Auswirkungen auf die marine Nahrungskette

Der Rückgang des Phytoplanktons hat Folgen für Zooplankton, Fische, Seevögel und Meeressäuger. In Peru führte die verminderte Nahrungsbasis zu wiederholten Sperrungen der Anchovyen­fischerei durch das Ministerium für Produktion. Beobachtungen von Pelikanen in peruanischen Häfen belegen die Nahrungsknappheit.

Mögliche Erholung nach dem Ereignis

Studien zeigen, dass nach einem El Niño ein „Chlorophyll‑Rebound“ auftreten kann, wenn erhöhte Eisenkonzentrationen aus Ozeanströmungen und Staub aus trockenen Landregionen die Phytoplanktonproduktion ankurbeln. Ein starkes La‑Niña‑Ereignis, wie 1998‑1999, kann ebenfalls zu hohen Chlorophyllwerten führen.

Neue Beobachtungsinstrumente

Die PACE‑Mission, die im Februar 2024 gestartet wurde, ermöglicht erstmals nahezu tägliche hyperspektrale Messungen des gesamten Globus. Diese Daten decken ein breiteres Wellenlängenspektrum ab als frühere Satelliten und unterstützen die Analyse von El Niño‑Einflüssen auf verschiedene Ökosysteme.

Weiterführende Forschungsperspektiven

Forscher planen, PACE‑Daten zu nutzen, um die Reaktion einzelner Phytoplankton‑Gemeinschaften auf veränderte Umweltbedingungen zu quantifizieren. Zusätzlich sollen die Sensoren der Mission die Pigmentzusammensetzung von Landpflanzen sowie die Eigenschaften von Wolken und Aerosolen untersuchen, die ebenfalls vom El Niño beeinflusst werden.Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).

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