Projektumfang und technische Details
Die zu elektrifizierende Strecke ist eingleisig und umfasst exakt 53,7 km. Die Stellwerksbereiche werden mit elektronischen Stellwerken (ESTW‑A Regio) ausgestattet und für den Betrieb mit ETCS L2mS (Level 2 mit Signalen) vorbereitet. Anpassungen an den Bahnübergängen werden vorgenommen, die Steuerung erfolgt über eine ESTW‑Unterzentrale in Mühldorf.
Wirtschaftliche Bewertung
Für das Projektbündel 9, zu dem das Vorhaben gehört, hat die Bundesregierung im Rahmen der Bedarfsplanüberprüfung ein volkswirtschaftliches Nutzen‑Kosten‑Verhältnis von 1,6 ermittelt. Das Ergebnis soll die Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit des Vorhabens belegen.
Öffentliche Beteiligung und Umweltaspekte
Im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung wurden laut Bericht keine zusätzlichen Forderungen erhoben. Die Elektrifizierung schafft zudem die Voraussetzungen für einen umweltfreundlichen elektrischen Betrieb im Schienenpersonennahverkehr.
Beteiligte Institutionen und nächste Schritte
Die Vorhabenträger DB InfraGO AG hat die Vorzugsvariante vorgelegt, die nach Einschätzung des Eisenbahn‑Bundesamtes (EBA) den zuwendungsrechtlich maßgeblichen Grundsätzen entspricht. Die endgültige Entscheidung hängt von den noch ausstehenden Ergebnissen des Planfeststellungsverfahrens ab.
Ausblick
Nach erfolgreicher Umsetzung soll die Strecke zur Entlastung der bestehenden Nord‑Süd‑Achse und insbesondere des Knotens München beitragen. Die neue elektrische Verbindung wird voraussichtlich den Güterverkehr stärken und den Schienenpersonennahverkehr umweltfreundlicher gestalten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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