Sonstige: Korrektur der Oligonukleotidsequenzen in Studie zur Erzeugung einer transparenten Killifisch-Linie
Die Fachzeitschrift eLife hat am 26. Juni 2026 eine Korrektur zu einer im Februar 2023 veröffentlichten Arbeit veröffentlicht, in der die Oligonukleotidsequenzen für die sgRNA‑Synthese bei einem CRISPR/Cas9‑Ansatz zur Erzeugung einer transparenten Killifisch‑Linie berichtigt wurden. Die korrigierte Version ist unter dem DOI https://doi.org/10.7554/eLife.112412 verfügbar.
Korrektur veröffentlicht
Die Mitteilung erklärt, dass in den Material‑ und Methoden‑Abschnitten der Originalpublikation zwei falsche Oligonukleotidsequenzen angegeben waren. Die korrigierten Sequenzen lauten: sg_cdkn1a_1 = 5’-TAGG‑GGGAGTGATATTTCCTTTGA‑3’, sg_cdkn1a_2 = 5’-AAAC‑TCAAAGGAAATATCACTCCC‑3’. Im Originaltext waren die Sequenzen fälschlicherweise als 5’-TAGG‑AATATCACTCCCCGGATTTC‑3’ und 5’-AAAC‑GAAATCCGGGGAGTGATATT‑3’ angegeben.
UrsprĂĽngliche Studie
Die ursprüngliche Arbeit, verfasst von Johannes Krug, Birgit Perner, Carolin Albertz, Hanna Mörl, Vera L. Hopfenmüller und Christoph Englert, beschrieb die Generierung einer transparenten Killifisch‑Linie mittels multiplex‑CRISPR/Cas9‑Mediated Gene Inactivation. Ziel war es, ein Modellorganismus zu schaffen, das die Beobachtung von Entwicklungsprozessen in vivo erleichtert.
Fehler und Korrekturdetails
Die fehlerhaften Sequenzen wurden durch einen Leserhinweis entdeckt. Nach Prüfung der Meldung haben die Autoren die betreffenden Stellen im Manuskript angepasst und die Änderungen im Text unterstrichen, um die Unterschiede klar zu kennzeichnen. In der Korrektur wird zudem ein ausdrückliches Bedauern der Autoren über das Versehen ausgesprochen.
Reaktion der Autoren
Die Autoren betonten, dass die korrigierten Oligonukleotide für die korrekte Induktion von Doppelstrangbrüchen in der Nähe der Zielstelle erforderlich seien und dass die Korrektur die Reproduzierbarkeit der Experimente sicherstelle. Sie entschuldigten sich für mögliche Verwirrungen, die durch die fehlerhaften Angaben entstanden sein könnten.
Bedeutung fĂĽr die Forschung
Die transparente Killifisch‑Linie gilt als wertvolles Werkzeug für die Entwicklungsbiologie, weil sie optische Zugänge zu inneren Strukturen ermöglicht. Durch die Korrektur der Sequenzen wird gewährleistet, dass nachfolgende Forschungen auf einer verlässlichen Methodik aufbauen können.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von eLife, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.
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