Am 22. September 2026 hat der Emir von Katar, Sheikh Tamim bin Hamad Al Thani, vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen betont, dass die anhaltende Krise im Golf vor allem auf das Fehlen eines regionalen kollektiven Sicherheitssystems zurückzuführen sei.
Fehlendes Sicherheitssystem
Er erläuterte, dass ein solches System die Souveränität, territoriale Integrität und Einheit der Staaten respektieren, friedliche Streitbeilegungen fördern und Eingriffe in innere Angelegenheiten ausschließen müsste.
Diplomatische Perspektiven
Der Emir betonte, dass die Krise trotz aller Ereignisse durch diplomatische Wege gelöst werden könne, insbesondere durch die Wiedereröffnung der Straße von Hormus für die Schifffahrt und die Fortsetzung von Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten.
Humanitäre Bedenken
Gleichzeitig bezeichnete er die Zerstörung in Gaza als „Genozid“ und als einen Makel im Gewissen der gesamten Menschheit, der zukünftige Generationen schockieren werde.
Palästinensische Situation
Er kritisierte, dass es kaum glaubwürdig sei, von einer gerechten internationalen Ordnung zu sprechen, solange die Situation in Palästina – einschließlich der Besetzung des Westjordanlands, der Angriffe auf heilige Stätten und der Verweigerung eines eigenen Staates mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt – unbehandelt bleibe.
Regionale Unterstützung
Der Emir bekräftigte die Unterstützung Katars für das syrische Volk beim Wiederaufbau, für die staatlichen Institutionen und die territoriale Einheit Syriens, für die Souveränität Libanons, für die Friedensbemühungen im Sudan sowie für die UN‑Initiativen zur politischen Lösung des Jemenkonflikts.
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