Ein SpaceX‑Falcon‑9-Rakete hob am Freitag, dem 13. Februar 2026, um 10:15 GMT (11:15 CET, 5:15 lokale Zeit) vom Space Launch Complex 40 am Kennedy Space Centre in Florida, USA, ab und brachte den ESA‑Astronauten Sophie Adenot zur Internationalen Raumstation (ISS).
Rakete und Startplatz
Der zweistufige Falcon‑9, betrieben von SpaceX, erreichte nach wenigen Minuten die Umlaufbahn und setzte die Nutzlast in die geplante Umlaufbahn ein. Der Startort, das Kennedy Space Centre, ist seit den Anfängen der bemannten Raumfahrt ein zentraler Ausgangspunkt für Missionen zur ISS.
Besatzung der Crew‑12
Die Mission Crew‑12 umfasst neben dem ESA‑Astronauten Sophie Adenot den NASA‑Kommandanten Jessica Meir, den NASA‑Piloten Jack Hathaway sowie den Roscosmos‑Kosmonauten Andrei Fedyaev, der als Missionsspezialist fungiert.
Missionstitel und Dauer
Sophie Adenot hat den Missionsnamen „εpsilon“ gewählt. Die geplante Flugdauer kann bis zu neun Monate betragen, abhängig von den betrieblichen Erfordernissen der ISS.
Aufgaben an Bord
Während ihres Aufenthalts wird der ESA‑Astronaut eine Reihe von Aktivitäten durchführen, darunter europäische wissenschaftliche Experimente, medizinische Forschung, Unterstützung von Erdbeobachtungsaufgaben sowie Beiträge zu Betrieb und Instandhaltung der Station.
Bedeutung für die ESA
Der Flug markiert den ersten Einsatz eines Mitglieds der ESA‑Klasse „Hoppers“, die für Kurzzeitmissionen und flexible Einsätze ausgebildet wird. Damit erweitert die ESA ihre Präsenz und ihr Know‑how in der internationalen Raumfahrt.
Ausblick
Die kommenden Monate werden zeigen, welche Erkenntnisse aus den geplanten Experimenten gewonnen werden und wie die internationale Zusammenarbeit auf der ISS weiter voranschreitet.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von European Space Agency, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.
