EU: ESA autorisiert Entwicklung von Aeolus‑2
Kerninformation
Die European Space Agency hat Airbus Defence and Space in Großbritannien die Genehmigung erteilt, mit der Entwicklung des Nachfolgers der Aeolus‑Windmission zu beginnen. Der neue Satellit Aeolus‑2 soll voraussichtlich im Jahr 2034 starten und als operatives meteorologisches System weltweite Wettervorhersagen verbessern.
Erfolg der Vorgängermission
Der ursprüngliche Aeolus‑Satellit, der 2018 in den Orbit gebracht wurde, war der erste Raumfahrzeug, das globale Windprofile direkt mit einem UV‑Laser‑Lidar maß. Die Mission lieferte wertvolle Daten, die die Genauigkeit numerischer Wettermodelle steigerten und damit den Grundstein für die geplante operative Nutzung legten.
Technische Weiterentwicklungen
Aeolus‑2 wird mit zwei Laserquellen ausgestattet, die jeweils doppelt so leistungsstark sind wie das System des Vorgängers. Das Instrument soll robuster und für den Dauerbetrieb in der Wettervorhersage optimiert sein, um kontinuierlich hochqualitative Winddaten zu liefern.
Zusammenarbeit mit EUMETSAT
Das Projekt wird in enger Kooperation mit EUMETSAT durchgefĂĽhrt, um die Daten nahtlos in die bestehenden Wetterdienste zu integrieren. Ziel ist es, ein dauerhaftes Netzwerk von globalen Windmessungen aufzubauen, das LĂĽcken im derzeitigen Beobachtungssystem schlieĂźt.
Aussagen von Verantwortlichen
Projektmanager Ben Boyes betonte, dass Aeolus‑2 auf dem Lidar‑Erbe von Aeolus und EarthCARE aufbaue und damit die Messgenauigkeit weiter erhöhe. Direktorin Simonetta Cheli erklärte, dass die Mission den Übergang von einer Forschungs‑ zu einer Dienstleistungsmission markiere und damit Nutzen für Bürger und Wirtschaft weltweit bringe.
Erwartete Nutzen fĂĽr die Vorhersage
Durch die Bereitstellung kontinuierlicher vertikaler Windprofile soll Aeolus‑2 die Vorhersagegenauigkeit bei Stürmen, Hitzeperioden und anderen extremen Wetterlagen verbessern. Die zusätzlichen Daten werden zudem die Klimaforschung unterstützen, indem sie langfristige atmosphärische Trends genauer abbilden.
Zeitplan und nächste Schritte
Die Autorisierung wurde am 29. Juni erteilt und ermöglicht Airbus, sofort mit den ersten Implementierungsschritten zu beginnen. Der Entwicklungszyklus sieht vor, dass der Satellit in den kommenden Jahren gebaut, getestet und schließlich im Jahr 2034 in den Orbit gebracht wird.Dieser Bericht basiert auf Informationen von European Space Agency, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.
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