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AI GENERATED 07.01.2026 • 10:56 Wissenschaft & Forschung

ESA entdeckt sandgestrahlte Yardangs nahe Eumenides Dorsum

Ein neuer Blick auf Mars‑Winde

Die Europäische Raumfahrtagentur hat mit dem Orbiter Mars Express windgeprägte Formationen in der Region Eumenides Dorsum am Mars dokumentiert. Die Aufnahmen stammen aus dem Jahr 2026 und zeigen, wie starkes, sandhaltiges Windgeschehen die Oberfläche erodiert.

Yardangs als Indikatoren für Windkraft

Die erkennbaren Strukturen, sogenannte Yardangs, sind langgestreckte, erodierte Hügel, die entstehen, wenn windgetragene Sandkörner weiche Sedimentgesteine abtragen. Sie erstrecken sich über mehrere Kilometer und weisen alle dieselbe Ausrichtung auf, was auf eine dominante Windrichtung hinweist.

Mechanismus der sandgestrahlten Erosion

Starke, sandbeladene Winde heben feine Partikel in die Atmosphäre und schleudern sie über die Oberfläche. Dabei werden weiche Gesteinsschichten abgetragen, während härtere Abschnitte als Relief erhalten bleiben. Der Prozess formt die charakteristischen, schlanken Riegel, die in den Aufnahmen deutlich sichtbar sind.

Geologische Umgebung

Die beobachtete Fläche umfasst ein Gebiet von etwa der Größe Belgiens. Die Yardangs liegen am nördlichen Ende der Eumenides Dorsum‑Gebirgskette, die westlich in die vulkanisch geprägte Tharsis‑Region übergeht und Teil der ausgedehnten Medusae Fossae Formation ist.

Zusätzliche geologische Merkmale

Nahe den Yardangs befindet sich ein frischer Krater mit einer welligen Ejektadecke. Direkt darunter ist ein sogenannter „platy flow“ zu erkennen – ein ehemals flüssiges Lavagestein, das an der Oberfläche erstarrte und anschließend in Platten zerbrach, ähnlich wie Eisflöten auf der Erde.

Instrumente und Datenverarbeitung

Die Aufnahmen wurden mit der High Resolution Stereo Camera (HRSC) des Mars Express erzeugt, einem der acht wissenschaftlichen Instrumente an Bord. Die Kamera wird vom Deutschen Zentrum für Luft‑ und Raumfahrt betrieben, die Datenverarbeitung erfolgte am DLR‑Institut für Weltraumforschung in Berlin‑Adlershof.

Langfristige Missionserfolge

Seit dem Start im Jahr 2003 liefert Mars Express hochauflösende, farbige und dreidimensionale Karten des Mars. Die kontinuierliche Beobachtung hat das Verständnis der planetaren Geologie erheblich erweitert.

Bedeutung für die Forschung

Die neuen Beobachtungen verdeutlichen die Rolle von Windprozessen bei der Formung der Marsoberfläche und bieten wertvolle Vergleichsdaten für erdähnliche Erosionsmechanismen. Weitere Analysen werden das Alter und die Entwicklung der Yardangs genauer bestimmen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von European Space Agency, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.

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