Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat ein neues Informationsvideo veröffentlicht, das die sichere Beobachtung einer Sonnenfinsternis erklärt. Das Video richtet sich an alle, die das seltene Himmelsereignis ohne gesundheitliche Risiken erleben möchten.
Inhalt des Videos
Im Beitrag erklärt ein Astronaut, wie man zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen verwendet und warum herkömmliche Sonnenbrillen nicht ausreichen. Der Zuschauer erfährt zudem, welche Phasen einer Sonnenfinsternis auftreten und wann das direkte Beobachten sicher ist.
Warum zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen nötig sind
Die ESA betont, dass nur Brillen, die den internationalen Sicherheitsstandard ISO 12312‑2 erfüllen, das intensive Sonnenlicht ausreichend filtern. Solche Brillen reduzieren die Strahlung auf ein sicheres Niveau und verhindern Schäden an der Netzhaut.
Gefahren durch ungeeignete Sonnenbrillen
Normale Sonnenbrillen, selbst mit hoher Tönung, lassen einen großen Teil der schädlichen Strahlung durch. Das kann zu einer sogenannten „Solarretinopathie“ führen, einer dauerhaften Schädigung der Netzhaut, die das Sehvermögen beeinträchtigt.
Phasen der Sonnenfinsternis und sichere Beobachtungszeiten
Der Astronaut erläutert die vier Hauptphasen: Vorbedeckung, partielle Phase, totale Phase und Nachbedeckung. Während der totalen Phase ist das direkte Beobachten sicher, sofern die Sonne vollständig vom Mond bedeckt ist. In allen anderen Phasen ist das Tragen einer zertifizierten Brille obligatorisch.
Empfehlungen für die Öffentlichkeit
Die ESA rät, die Brillen vor dem Gebrauch auf Beschädigungen zu prüfen, sie nicht zu teilen und sie nach dem Ereignis zu entsorgen, wenn die Schutzschicht abgenutzt ist. Zusätzlich sollten Beobachtungsorte gewählt werden, die eine klare Sicht auf die Sonne bieten.
Durch die Verbreitung dieses Leitfadens möchte die ESA das Bewusstsein für Augenschutz stärken und sicherstellen, dass das spektakuläre Naturphänomen von möglichst vielen Menschen ohne gesundheitliche Risiken genossen werden kann.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von European Space Agency, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.
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