Die European Space Agency hat am 28. September 2026 ein Radarbild des tropischen Sturms Typhoon Surigae veröffentlicht, das die Meeresoberfläche unter den Wolken sichtbar macht.
Bilddaten und Technik
Das Bild stammt von der Copernicus‑Satellitenmission Sentinel‑1 und nutzt zwei Radar‑Polarisationskanäle, die jeweils einer Farbe zugeordnet wurden. Durch die falsche Farbkodierung entsteht ein kontrastreicher Eindruck, der die unterschiedlichen Meeres‑ und Windbedingungen hervorhebt.
Wetterbedingungen im Bild
Im Zentrum des Sturms zeigt das dunkle Blau die relativ ruhige See im Auge, während ein orange‑gelber Ring die von starkem Wind erfasste, raue Meeresoberfläche markiert. Helle Blautöne deuten auf geringere Windgeschwindigkeiten oder geringere Oberflächenbewegungen hin, und gelbe Flecken im unteren Bildbereich stehen vermutlich für konzentrierte Regen‑ und Windzonen.
Maximale Intensität
Zum Zeitpunkt der Aufnahme erreichten die Windböen laut ESA‑Daten bis zu 240 km/h, und die Meereswellen wurden bis zu 7 m hoch gemessen, was gefährliche Bedingungen für Schifffahrt und Küstenregionen bedeutete.
Entwicklung des Sturms
Bis zum 1. Oktober hatte sich Typhoon Surigae etwa 1 000 km nach Nordwesten bewegt, lag rund 200 km südlich von Tokio und war auf dem Weg zu einer tropischen Depression herabgestuft, wobei die maximalen Windgeschwindungen auf 55 km/h gefallen waren.
Lizenz und Nutzung
Das Bild wurde von ESA aus modifizierten Copernicus‑Sentinel‑Daten des Jahres 2026 verarbeitet und steht unter der Lizenz CC BY‑SA 3.0 IGO oder der ESA‑Standard‑Lizenz, je nach Nutzung.
Bedeutung für Forschung und Beobachtung
Radaraufnahmen wie diese ermöglichen Forschern und Beobachtern, die Meeresoberfläche trotz dichter Wolkendecke zu analysieren und so die Dynamik tropischer Stürme besser zu verstehen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von European Space Agency, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.
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