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Ethiopien und WHO fordern Ausweitung bewährter Stillinterventionen
AI GENERATED 10.08.2026 11:30 Politik und Gesellschaft

Ethiopien und WHO fordern Ausweitung bewährter Stillinterventionen

Ethiopia: Ethiopia und WHO fordern Ausweitung bewährter StillinterventionenAm 7. August 2026 haben das äthiopische Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine gemeinsame Erklärung zur Skalierung bewährter Stillinterventionen veröffentlicht. Die…

Ethiopia: Ethiopia und WHO fordern Ausweitung bewährter Stillinterventionen

Am 7. August 2026 haben das äthiopische Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine gemeinsame Erklärung zur Skalierung bewährter Stillinterventionen veröffentlicht. Die Erklärung betont die Bedeutung des Stillens für die Gesundheit von Säuglingen und Müttern sowie für die nachhaltige Entwicklung.

Veranstaltungsort und Beteiligte

Die Veranstaltung fand in Addis Abeba statt und wurde von dem Ministerium, der WHO‑Ethiopia, dem Gesundheitsamt der Stadt Addis Abeba, verschiedenen UN‑Agenturen, Entwicklungspartnern, Fachleuten des Gesundheitswesens und Vertreter*innen der Gemeinschaft organisiert.

Aussagen des Staatsministers

Dr. Dereje Duguma, Staatsminister für Gesundheit der Föderalen Demokratischen Republik Äthiopien, bekräftigte das staatliche Engagement, das Stillen als nationale Gesundheitspriorität zu schützen, zu fördern und zu unterstützen. Er verwies darauf, dass das Stillen nicht nur die Ernährung von Säuglingen optimiert, sondern auch die Gesundheit von Müttern stärkt.

WHO‑Keynote und zentrale Botschaft

Dr. Bejoy Nambiar, Health Policy and Systems Advisor der WHO, erläuterte das diesjährige globale Thema „Breastfeeding for a Sustainable Start in Life: Strengthen What Works“ und forderte die Ausweitung von Interventionen, die nachweislich die Stillraten verbessern.

Empfohlene Interventionen

Zu den genannten Maßnahmen gehören qualifizierte Beratung zur Säuglingsernährung während Schwangerschaft, Geburt und früher Kindheit, die Ausweitung der Baby‑Friendly‑Hospital‑Initiative, nationale Aufklärungskampagnen, die konsequente Durchsetzung des Internationalen Codes für die Vermarktung von Milchersatzprodukten, bezahlter Mutterschaftsurlaub, familienfreundliche Sozialschutzsysteme sowie stillfreundliche Arbeitsplätze.

Finanzierungsdefizite

Dr. Nambiar wies darauf hin, dass diese Maßnahmen in vielen Ländern nach wie vor unterfinanziert seien und eine Lücke in der Umsetzung bestünde, die geschlossen werden müsse, um die gesundheitlichen Ziele zu erreichen.

Weiteres Engagement der WHO

Die WHO bekräftigte ihre fortlaufende Unterstützung für Äthiopien, einschließlich der Zusammenarbeit mit der Regierung, UN‑Agenturen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Fachverbänden, um nationale Politiken zu stärken, die Kapazitäten des Gesundheits‑ und Ernährungspersonals auszubauen und Monitoring‑Mechanismen zu verbessern.

Aufruf an Stakeholder

Abschließend forderten das Ministerium, die WHO und weitere UN‑Partner alle Akteure auf, bewährte Maßnahmen zu stärken, Investitionen zu erhöhen und sicherzustellen, dass jedes Kind den gesündesten Start ins Leben erhält.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von WHO, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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