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EU‑Bankensektor 2025: Filialen und Beschäftigte sinken, Konzentration variiert stark
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AI GENERATED 12.06.2026 • 14:45 Wirtschaft und Finanzen

EU‑Bankensektor 2025: Filialen und Beschäftigte sinken, Konzentration variiert stark

Kernergebnisse des neuen Datensatzes

Ein aktualisierter Datensatz der Europäischen Zentralbank zeigt, dass die Zahl der Bankfilialen in der Europäischen Union bis Ende 2025 um 2,62 % auf insgesamt 122 889 zurückgegangen ist. Gleichzeitig ist die Beschäftigtenzahl der Kreditinstitute um 0,80 % gesunken. Der Anteil der Aktiva, die von den fünf größten Kreditinstituten gehalten werden, liegt im EU‑Durchschnitt bei 69,33 %, wobei die Spannweite zwischen den Mitgliedstaaten von 34,37 % bis 95,20 % reicht.

RĂĽckgang der Bankfilialen

Der Rückgang der Filialen betrifft 23 der 27 Mitgliedstaaten. Die prozentualen Veränderungen reichen von einem leichten Minus von 0,2 % bis zu einem starken Rückgang von 12,16 %. Insgesamt befinden sich 86,13 % der verbliebenen Filialen im Euro‑Raum, was die geografische Konzentration innerhalb der Währungsunion verdeutlicht.

Entwicklung der Beschäftigtenzahlen

Im Jahr 2025 haben 16 Mitgliedstaaten einen Rückgang der Beschäftigtenzahlen verzeichnet. Der EU‑weite Verlust von 0,80 % entspricht mehreren tausend Stellen. Die Daten beruhen auf den Meldungen der nationalen Aufsichtsbehörden und spiegeln langfristige Trends in der Digitalisierung und Konsolidierung des Bankensektors wider.

Konzentrationsgrad im Bankensektor

Der Anteil der Aktiva, die von den fünf größten Kreditinstituten gehalten werden, variiert stark. Während einige Länder einen relativ niedrigen Konzentrationsgrad von 34,37 % aufweisen, liegt er in anderen bei nahezu 95 %, was auf unterschiedliche Marktstrukturen und regulatorische Rahmenbedingungen hinweist. Der EU‑Durchschnitt von 69,33 % verdeutlicht die insgesamt hohe Marktkonzentration.

Geografische Verteilung und Euro‑Raum

Die überwiegende Mehrheit der Filialen befindet sich im Euro‑Raum, was die Bedeutung des gemeinsamen Währungsgebiets für das Bankgeschäft unterstreicht. Länder außerhalb des Euro‑Raums zeigen jedoch ebenfalls signifikante Veränderungen, insbesondere in Bezug auf die Beschäftigtenzahlen.

Methodik und Datenbasis

Die veröffentlichten strukturellen Finanzkennzahlen basieren auf jährlichen Meldungen der nationalen Aufsichtsbehörden seit 1999 bzw. seit dem jeweiligen EU‑Beitritt. Die Kennzahlen umfassen die Anzahl der Filialen, die Beschäftigtenzahl (in Tausend) und den Konzentrationsgrad, gemessen am Anteil der Aktiva der fünf größten Institute. Weitere Detailtabellen stehen im ECB Data Portal zur Verfügung.

Ausblick und Kontakt

Die Europäische Zentralbank wird die Daten jährlich aktualisieren und damit die Entwicklung des Bankensektors weiter beobachten. Für Medienanfragen steht Benoît Deeg unter +49 172 168 3704 zur Verfügung. Weitere Informationen sind im ECB Data Portal abrufbar.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Zentralbank, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.

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