Am 9. August 2026 veröffentlichte der Hohe Vertreter der Union im Namen der Europäischen Union ein Statement zum Internationalen Tag der indigenen Völker. Das Dokument betont die Verpflichtung der Union, die Rechte und das kulturelle Erbe indigener Gemeinschaften weltweit zu schützen.
Hintergrund
Der Hohe Vertreter verwies auf die Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte indigener Völker von 2007 und stellte fest, dass die EU ihre Politik konsequent an den Prinzipien dieser Erklärung ausrichten will.
Kernbotschaften
Im Kern des Statements steht die Forderung nach einer verstärkten Beteiligung indigener Vertreter an Entscheidungsprozessen, die ihre Lebensgrundlagen betreffen. Zudem wird die Notwendigkeit betont, Diskriminierung zu bekämpfen und den Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlichen Chancen zu verbessern.
Weitere Schritte
Die Europäische Kommission plant, im kommenden Haushaltsjahr zusätzliche Mittel für Programme zur Unterstützung indigener Gemeinschaften bereitzustellen. Diese Mittel sollen insbesondere Projekte zur Bewahrung von Sprachen und traditionellem Wissen fördern.
Internationale Zusammenarbeit
Die EU beabsichtigt, den Dialog mit internationalen Partnern zu vertiefen, um gemeinsame Standards für den Schutz indigener Rechte zu entwickeln. In diesem Zusammenhang sollen regelmäßige Konsultationen mit den Vereinten Nationen und regionalen Organisationen stattfinden.
Ausblick
Der Hohe Vertreter schloss das Statement mit dem Hinweis, dass die Europäische Union ihre Anstrengungen fortsetzen wird, um die Umsetzung der UN-Erklärung in allen Mitgliedstaaten zu überwachen und zu unterstützen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Rat der Europäischen Union, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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