Ein gemeinsames Statement wurde am 12. Juni 2026 veröffentlicht, in dem die Präsidenten des Europäischen Rates und der Europäischen Kommission die Eröffnung des ersten Verhandlungs‑Clusters für die EU‑Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldau ankündigen.
Hintergrund der Initiative
Der Beschluss folgt auf mehrmonatige Beratungen innerhalb des Europäischen Rates, wobei die strategische Bedeutung der östlichen Nachbarschaft betont wurde. Ziel sei es, den Erweiterungsprozess zu strukturieren und klare Rahmenbedingungen für beide Kandidatenländer zu schaffen.
Erklärung der Präsidenten
Der Präsident von der Leyen betont, dass das Cluster ein „Meilenstein“ sei und die EU‑Integration weiter vorantreibe. Er verweist auf die Notwendigkeit, Reformen in den Kandidatenländern zu unterstĂĽtzen und gleichzeitig die europäische Sicherheit zu stärken.
Der Präsident Costa ergänzt, dass die Ukraine und Moldau durch das Cluster „konkrete Perspektiven“ erhalten und die EU‑Gemeinschaft von einer vertieften Zusammenarbeit profitiere.
Reaktionen der Kandidatenländer
Vertreter der Ukraine und Moldau haben die Ankündigung begrüßt und betont, dass sie die Vorgaben des Clusters als Chance für notwendige Reformen und eine engere Anbindung an die EU‑Institutionen sehen.
Ausblick und nächste Schritte
In den kommenden Wochen sollen Arbeitsgruppen eingerichtet werden, um detaillierte Verhandlungsrahmen zu erarbeiten. Die Präsidenten kündigen an, dass regelmäßige Treffen zwischen den EU‑Vertretern und den Kandidatenländern stattfinden werden, um den Fortschritt zu überwachen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Consilium, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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