Ein neues Förderprogramm für Offshore‑Wind in Frankreich wurde am 13. Juli 2026 beschlossen und sieht ein Budget von €63 Milliarden vor. Das Vorhaben soll die Ausbauziele des Clean Industrial Deal unterstützen und die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft beschleunigen.
Hintergrund des Clean Industrial Deal
Der Clean Industrial Deal, den die Europäische Kommission im Jahr 2024 vorgestellt hat, definiert strategische Ziele für die Dekarbonisierung industrieller Sektoren. Zu den Prioritäten gehören die Förderung erneuerbarer Energien und die Stärkung von Technologien, die langfristig zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen.
Zielsetzung des Offshore‑Wind‑Programms
Das genehmigte Programm richtet sich an den Ausbau von Offshore‑Windparks an der französischen Atlantikküste. Ziel ist es, die installierte Leistung bis 2030 signifikant zu erhöhen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der EU‑Klimaziele zu leisten.
Rechtlicher Rahmen
Die Genehmigung erfolgte im Rahmen des Clean Industrial Deal State Aid Framework (CISAF), das am 25. Juni 2025 von der Kommission verabschiedet wurde. Das Verfahren prüfte, ob die staatliche Unterstützung mit den EU‑Regeln für Beihilfen vereinbar ist.
Erwartete Auswirkungen auf die Klimaneutralität
Laut Angaben der Kommission wird das Programm bis 2035 etwa 30 % der in Frankreich geplanten Offshore‑Windkapazität bereitstellen. Damit soll ein signifikanter Teil der angestrebten Netto‑Null‑Emissionen bis 2050 realisiert werden.
Umsetzungsplan und nächste Schritte
Die Auszahlung der Mittel beginnt im zweiten Quartal 2026, wobei die ersten Ausschreibungen für Projektentwickler im Herbst desselben Jahres stattfinden sollen. Die Kommission betont, dass die Umsetzung eng mit nationalen Behörden und privaten Investoren koordiniert wird.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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